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"App Store": Apple verliert Streit um Markenschutz in Australien

Ein australischer Richter hat Apples Antrag zum Schutz der Marke “App Store” erneut abgelehnt – die Wortkombination habe rein beschreibende Funktion. Auch anderenorts gab es Einspruch bei der Markenanmeldung.

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Der App Store – seit 2008 auf dem iPhone

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Der Markenschutz für den App Store bleibt Apple in Australien verwehrt. Ein Richter hat den Antrag des Konzerns erneut abgelehnt, wie der Sidney Morning Herald am Mittwoch meldet. Es handelte sich bereits um das Berufungsverfahren, nachdem der Antrag auf Markenschutz für "App Store" schon im März 2013 zurückgewiesen worden war – die Wortkombination sei "rein beschreibend", hieß es damals.

Apple habe nicht zeigen können, dass "App Store" den "bezeichneten Dienst klar als Apple-Dienst zu erkennen gibt", lautete die Begründung nun. Die leerzeichenfreie Variante “Appstore” ist allerdings auch in Australien ein eingetragenes Markenzeichen des iPhone-Herstellers.

Der Versuch, "App Store" schützen zu lassen, hatte Apple in den vergangenen Jahren mehrfach Probleme eingebracht – so wendete sich unter anderem Microsoft gegen den Markenantrag. Wegen Amazons Verwendung des Begriffs war der iOS-App-Store-Betreiber sogar vor Gericht gezogen – entschied sich nach einem zweijährigen Rechtsstreit dann aber plötzlich, das Verfahren beizulegen. (lbe)