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App Store: Verwirrung um neue Einschränkungen

App-Beschreibungen in Apples Software-Läden ließen sich plötzlich nicht mehr ändern ohne dafür extra ein Update zur Prüfung einreichen zu müssen, berichten Entwickler. Zuvor ist Apple schon gegen nachträgliche App-Aktualisierungen vorgegangen.

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App Store

(Bild: dpa, Alex Heinl/Archiv)

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Apple führt derzeit offenbar eine Reihe an Änderungen rund um den App Store durch: Am Donnerstagabend war es iOS-Entwicklern plötzlich nicht mehr möglich, ihre im App Store geführte App-Beschreibung nachträglich zu verändern. Um die App-Informationen anzupassen, müsse eine neue App-Version eingereicht werden, erklärte Apple in der Web-Oberfläche von iTunes Connect, wie 9to5Mac berichtet. Die simple Verbesserung eines Tippfehlers oder der Hinweis auf eine Verkaufsaktion würden dadurch jeweils eine neue Zulassungsprüfung für die App erfordern, die mitunter mehrere Tage in Anspruch nehmen kann.

Die Änderung wurde inzwischen aber offenbar zurückgenommen: Wie Entwickler schreiben, lassen sich App-Informationen wieder anpassen, ohne dafür ein Update einreichen zu müssen. Ob die Einschränkung nur irrtümlich bestand oder zu einem späteren Zeitpunkt erneut umgesetzt werden soll, bleibt unklar. Das nachträgliche Verändern von App-Screenshots unterbindet Apple bereits seit gut drei Jahren, Text ließ sich bislang stets weiter anpassen.

Vor wenigen Tagen erst hat der iPhone-Hersteller damit begonnen, gegen Apps vorzugehen, die mit verschiedenen Techniken eigenhändig – und nachträglich – Aktualisierungen vornehmen wollen. Dieses Verhalten scheint Apple nicht länger zu dulden: Entwickler, die etwa das SDK von Rollout.io benutzen, müssen den Code vor dem nächsten Update entfernen.

Auf der anderen Seite plant Apple, bestimmte Änderungen leichter zu machen: Für iOS 10.3 ist eine Option vorgesehen, um das Icon einer App nachträglich zu verändern – ohne den Umweg, ein Update einreichen zu müssen. Entwickler berichten außerdem von Anpassungen bei Abonnements: Nun ist es möglich, zeitlich flexiblere Probe-Abos kostenlos anzubieten: Zur Wahl stehen offenbar Laufzeiten von drei Tagen bis hin zu einem Jahr. (lbe)