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Apple Arcade: Apple führt Spiele-Abo ein

Für 5 Euro pro Monat erhält man bei Apple nun Zugriff auf viele Spiele, frei von Werbung und In-App-Käufen. Der Dienst ist auf Apple-Hardware beschränkt.

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Apple Arcade ist in den App Store integriert. Auf dem iPad startet der Dienst am 24. September mit iPadOS 13.1.

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Apple schickt einen neuen Dienst ins Rennen: Mit Apple Arcade können iOS-13-Nutzer eine Spiele-Flat abonnieren, die Zugriff auf derzeit gut 70 Titel gibt – bald sollen es über 100 werden. Das Startangebot reicht von Konsolenspielen wie Sayonara Wild Hearts über Oceanhorn 2 und Overland bis hin zu ausgewählten Indie-Titeln.

Apple Arcade soll Spiele exklusiv bieten, die es auf keiner anderen mobilen Plattform und bei keinem anderen Abo-Dienst geben soll, wie das Unternehmen betont. Gemeint ist damit, dass die Spiele durchaus für Konsolen erscheinen können, nicht aber für Android.

Der Dienst ist prominent in den App Store von iOS 13 integriert und steht dort in direkter Konkurrenz zu zahlungspflichtigen Spieletiteln und den gängigen Free-to-Play-Games, die virtuelle Juwelentruhen zu Stückpreisen bis über 100 Euro feilbieten – und Werbung einblenden. Beides soll es bei Apple Arcade nicht geben: Das Angebot ist frei von Werbung, wie Apple betont – auch Werbetracking gebe es deshalb nicht. Die Spiele kommen ebenso völlig ohne In-App-Kaufangebote aus. Apple tritt dabei offenbar teils als Publisher auf und hat angeblich bereits 500 Millionen Dollar in die Entwicklung von Spielen investiert.

Apple Arcade (10 Bilder)

Die Spieleflatrate Apple Arcade geht am 19. September live.

Apple Arcade kostet 5 Euro pro Monat. Im Rahmen der iOS-Familienfreigabe können es zu diesem Preis bis zu sechs Personen nutzen. Der erste Monat ist kostenlos, anschließend wird das Abonnement automatisch kostenpflichtig, falls vorher keine Kündigung erfolgt. Das Abo verlängert sich anschließend jeweils um einen Monat.

Der Spieledienst läuft derzeit nur auf dem iPhone mit iOS 13, kommt mit iPadOS in der kommenden Woche dann auch auf das iPad. Auch auf Apple TV (ab 4. Generation) und auf dem Mac (mit macOS 10.15 Catalina) soll der Dienst in Zukunft verfügbar sein.

In Deutschland ist Apple Arcade das dritte Abo-Angebot des iPhone-Konzerns neben Apple Music und iCloud-Speicherplatz. In den USA bietet Apple außerdem eine Zeitschriften-Flatrate an und die Geräteversichung AppleCare lässt sich dort neuerdings auch abonnieren. Im November folgt mit Apple TV+ ein Video-Streaming-Dienst.

Die Abo-Offensive ist Teil von Apples Plan, dem Umsatz mit Diensten bis 2021 verdoppeln – auf dann 50 Milliarden US-Dollar pro Jahr. Dienste sind inzwischen das zweitgrößte Standbein des Konzerns hinter dem iPhone, sie bringen mehr Umsatz als der Verkauf von Macs und iPads allein.

Mehr zum Thema:

  • Alle Detais zu Apple Arcade lesen Sie in Mac & i Heft 5/2019, das ab dem 4. Oktober im Zeitschriftenhandel zu finden ist.

(lbe)