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Apple-Chef: Kämpfe für Migranten-Gesetz "bis ich umkippe"

Mit dem Auslaufen der sogenannten DACA-Regelung droht jungen US-Migranten die Abschiebung. Für Tim Cook widerspricht das amerikanischen Werten.

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Cook bei einem Auftritt.

(Bild: dpa, Brian Powers/The Des Moines Register/AP/dpa)

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Apple-CEO Tim Cook will sich für den Erhalt eines Gesetzes einsetzen, das in den Vereinigten Staaten bislang dafür sorgte, dass minderjährig eingereiste Migranten im Land bleiben durften. Die sogenannte "Deferred Action for Childhood Arrivals"-Regelung (DACA) war unter der Regierung von Barack Obama eingeführt worden.

Sie macht es möglich, dass als Kinder oder Jugendliche in die USA gekommenen Migranten – von den DACA-Befürwortern “Dreamers” genannt – im Rahmen des Programms eine Arbeitserlaubnis erhalten. Sie wurden zudem vor einer Ausweisung geschützt, wenn sie eine Background-Prüfung absolvierten. Die US-Regierung unter Obama-Nachfolger Donald J. Trump möchte DACA abschaffen, dadurch könnten rund 700.000 Personen abgeschoben werden, wie Aktivisten glauben.

In einem Interview mit dem US-Sender ABC, das zum Wochenende veröffentlicht wurde, sagte Cook, ihm sei egal, wer aktuell im Weißen Haus sitze. "Die Dinge, auf die ich mich konzentriere, bleiben die gleichen." Er sei derzeit "auf DACA fokussiert". Bei Apple seien derzeit 450 Menschen mit dem Status beschäftigt. "Ich will, dass diese Leute geschützt sind", so Cook. Das gelte nicht nur für diese 450, sondern für die anderen "DACA-Leute in Amerika". Er werde dafür "kämpfen, bis ich umfalle" ("I will fight until my toes point up"), sagte Cook.

Apple hatte zuvor bereits von seinen Hausjuristen ein Schreiben aufgesetzt ("Amicus Brief"), in dem versucht wird, den Obersten Gerichtshof der Vereinigten Staaten (U.S. Supreme Court) davon zu überzeugen, DACA aufrecht zu erhalten und die "Dreamer" zu schützen. Apple ist nicht das einzige US-Großunternehmen, das sich für das Gesetz engagiert – auch Facebook und Microsoft sind dabei.

Cook hatte die drohende Abschiebung schon Herbst 2017 als "inakzeptabel" bezeichnet, es sei unter vielen großen Problemen das “derzeit größte Problem unserer Zeit”. Die mögliche Abschiebung von Kindern illegaler Migranten verstoße gegen amerikanische Werte und werfe die Frage auf, ob noch “menschlich und moralisch” gehandelt wird.

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(bsc)