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Apple-Chef testet angeblich Blutzuckermessgerät für Apple Watch

Tim Cook trug dem Bericht zufolge einen Prototypen zur Messung des Zuckerspiegels, der Daten an die Apple Watch übermittelt. Der Konzern arbeitet offenbar an einer nichtinvasiven Methode zur kontinuierlichen Erfassung des Blutzuckerspiegels.

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Tim Cook

(Bild: dpa, Kay Nietfeld)

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Die Gerüchte über ein Blutzuckermessgerät von Apple verdichten sich: CEO Tim Cook wurde auf dem Firmengelände mit einem Prototypen zur Erfassung des Zuckerspiegels gesichtet, wie CNBC berichtet. Es handele sich um ein eigenständiges Gerät, das mit der Apple Watch in Verbindung steht. Der Apple-Chef hat offenbar schon im Februar vor einigen Studenten der Universität von Glasgow erklärt, er trage seit einigen Wochen ein Blutzuckermessgerät, das Daten durchgehend erfasst – weitere Details nannte Cook nicht.

Cook erklärte gegenüber den Studenten aber, dies habe ihm ermöglicht zu sehen, wie sein Blutzucker auf verschiedene Nahrungsmittel reagiert und dann Anpassungen vorzunehmen. Sich mehrfach täglich zur Zuckerspiegelmessung zu stechen, sei eine "mentale Qual", so Cook. Eine dauerhafte Erfassung des Blutzuckerwertes erlaube, die Ernährung anzupassen – schon "weit bevor jemand Diabetiker wird". Der Apple-Chef betonte jüngst in mehreren Interviews, die Apple Watch habe ihm dabei geholfen, rund 14 Kilogramm abzunehmen.

Apple hat 2016 einen Diabetes-Spezialisten eingestellt, der ein Messsystem entwickelt hat: Ein in die Haut implementierter Sensor übermittelt dabei kontinuierlich die Blutzuckerwerte an ein iPhone oder einen iPod touch. Vorausgehenden Berichten zufolge forscht Apple an einer nichtinvasiven Methode: Das Verfahren basiert angeblich auf optischen Sensoren, die Licht durch die Haut schicken, um Blutzuckerindikatoren zu erfassen.

Apple-Chef Tim Cook deutete im vergangenen Jahr auch an, dass Apple an einem neuen Gesundheits-Gadget arbeitet. Zuletzt gab es Spekulationen, die nächste – für Herbst erwartete – Apple Watch könnte die Erfassung des Zuckerspiegels durchführen – möglicherweise durch die Integration entsprechender Sensoren in ein Armband. Dies könnte die Zulassung bei der US-Gesundheitsbehörde FDA erleichtern, da dann nur das Armband und nicht die nächste Apple-Watch-Generation ein oft langwieriges Verfahren durchlaufen muss.

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(lbe)