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Apple-Chef zu China: "Kein Druck" aus Peking

Angeblich hat der iPhone-Konzern keinen politischen Druck im Reich der Mitte auszuhalten. Tim Cook äußerte sich auch zur Situation in Hongkong.

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Wachmann vor Apple-Laden in China.

(Bild: dpa, Diego Azubel/Archiv)

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Apple-Chef Tim Cook hat sich zur Situation des iPhone-Herstellers in China geäußert. In einem bereits in der vergangenen Woche geführten TV-Interview mit dem US-Sender ABC sagte der CEO, sein Unternehmen habe im Reich der Mitte bislang auch im aktuellen Handelsstreit mit den USA keine Eintrübung der Beziehung verspürt. "China hat uns wirklich nicht unter Druck gesetzt, entsprechend glaube ich nicht [an solche Probleme]", so Cook.

China ist für Apple hinter den USA einer der wichtigsten Märkte, rund 20 Prozent der Verkäufe kommen aus der Region. Zuletzt hatte es große Streitigkeiten zwischen Peking und US-Konzernen gegeben – etwa wegen Hongkong. Spiele der National Basketball Association wurden in dem Land nicht mehr übertragen, weil Personen aus der Liga sich für die aktuellen Demokratie-Demonstrationen in der Stadt eingesetzt hatten.

Cook blieb bei der Frage nach der "Hongkong-Situation" recht einsilbig. "Ich hoffe und bete für die Sicherheit aller", sagte er. "Breiter gesprochen bete ich für einen Dialog, denn ich denke, dass gute Menschen, die zusammenkommen, den Weg nach vorne bestimmen können."

Apple hatte von Bürgerrechtsorganisationen viel Kritik abbekommen, weil der Konzern eine von Aktivisten verwendet wurde. Apple verhalte sich in China so wie in den USA und innerhalb der EU, so Cook – das Unternehmen hält sich nach Apple-Angaben nur an die jeweiligen lokalen Gesetze. Man beuge sich den Regierungen. Die Anwendung in Hongkong habe man "aus Sicherheitsgründen" gelöscht. "Ich kann schon sehen, dass jemand diese Entscheidung falsch findet und so weiter", so Cook. Apples Vorgehen werde ständig hinterfragt und das Unternehmen müsse "harte Entscheidungen" treffen.

Bislang sei Apple von den Behörden in China auch nicht dazu aufgefordert worden, ein iPhone zu entsperren, in den USA sei dies aber passiert. "Wir haben uns dagegen gewehrt und gesagt, wir können das nicht tun. Unser Einsatz für die Privatsphäre gilt weltweit." Allerdings hatte Apple sein iCloud-Rechenzentrum für China an eine regierungsnahe Firma verlagert, was dem Unternehmen unter anderem Kritik von Amnesty International eingebracht hat. Die Organisation bezeichnete Apple im vergangenen Jahr als "Datenschutzverräter".

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(bsc)