zurück zum Artikel

Apple: Jeder Mac spart IBM 270 Dollar

IBM

(Bild: dpa, Fredrik von Erichsen)

Die Nutzung eines Macs statt Windows-PCs spart IBM nach Apples Angabe rund 270 Dollar ein, unter anderem durch geringere Support-Kosten. Der Mac-Hersteller konnte 2015 kräftiges Wachstum im Unternehmensgeschäft verzeichnen.

IBM spart laut Apple durch den Einsatz eines Macs rund 270 Dollar im Vergleich zur Anschaffung eines Windows-PC ein. Dies erklärte Apples Finanzchef Luca Maestri im Anschluss an die Bekanntgabe der Geschäftszahlen. Auf welchen Zeitraum der genannte Betrag gerechnet ist, führte Maestri nicht aus.

Die Einsparung ergebe sich durch einen höheren Restwert sowie niedrigere Support-Kosten, erläuterte der Finanzchef. IBM[1] hatte jüngst erklärt, nur 5 Prozent der Mitarbeiter mit einem Mac würden sich an die interne Support-Hotline wenden, unter den Windows-Nutzern seien es 40 Prozent.

30.000 Macs sind bei IBM inzwischen im Einsatz, jede Woche kommen 1900 Stück hinzu, betonte Apples Finanzchef. Der IT-Konzern hat angeblich vor, pro Jahr zwischen 150.000 und 200.000 Macs für die eigenen Mitarbeiter anzuschaffen[2] und damit die bisher verwendeten Lenovo-Geräte zu ersetzen.

IBM bietet die Einbindung von Macs in die Infrastruktur von Großkonzernen[3] inzwischen auch als Dienstleistung an. Im vergangenen Jahr hatte IBM eine weitreichende Partnerschaft geschlossen[4]. Im zurückliegenden Quartal konnte Apple einen neuen Rekord bei den Mac-Verkäufen verzeichnen, 5,7 Millionen Stück wurden abgesetzt.

Rund 25 Milliarden Dollar hat Apple[5] im zurückliegenden Geschäftsjahr im Firmengeschäft umgesetzt, dies entspricht einem Wachstum um über 40 Prozent im Vergleich zu Vorjahr, teilte Apple-Chef Tim Cook gegenüber Analysten am Dienstagabend mit. Er sehe darin einen Bereich für weiteres kräftiges Wachstum bei dem traditionell auf das Endkundengeschäft fixierten Unternehmen.

Apple stellt sich unter anderem mit Software-Funktionen in iOS verstärkt auf das Unternehmensgeschäft ein und will auch ein Sales-Team ausbauen, erklärte Cook, eine große hauseigene Enterprise-Vertriebssparte wolle der Konzern aber nicht aufbauen. In diesen Bereich setzt Apple vermehrt auf Partnerschaften[6]; so sollen beispielsweise Dritt-Entwickler Apps für den geschäftlichen Einsatz in bestimmten Branchen entwickeln. (lbe[7])


URL dieses Artikels:
http://www.heise.de/-2861855

Links in diesem Artikel:
[1] https://www.heise.de/meldung/Macs-bei-IBM-Helpdesk-Anrufe-gehen-deutlich-zurueck-2849053.html
[2] https://www.heise.de/meldung/IBM-will-Windows-Rechner-von-Lenovo-durch-Macs-ersetzen-2767208.html
[3] https://www.heise.de/meldung/IBM-hilft-Konzernen-bei-der-Mac-Einbindung-2772475.html
[4] https://www.heise.de/meldung/Apple-Chef-haelt-Partnerschaft-mit-IBM-fuer-bahnbrechend-2261212.html
[5] https://www.heise.de/meldung/Firmengeschaeft-bringt-Apple-25-Milliarden-Dollar-im-Jahr-2835111.html
[6] https://www.heise.de/meldung/Apple-Partner-sollen-iPads-fuer-Firmen-interessanter-machen-2778813.html
[7] mailto:lbe@heise.de