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Apple-Kreditkarte: Kryptowährungen und Glücksspiel verboten

Der Bankpartner Goldman Sachs hat die Bedingungen für die Apple Card veröffentlicht. Bestimmten Nutzergruppen dürften die nicht gefallen.

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Apple Card mit App.

(Bild: Apple)

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Wer sich Apples neue Kreditkarte besorgt, darf diese für bestimmte Bezahlungen nicht verwenden. Das geht aus den Nutzungsbedingungen hervor, die der Bankpartner Goldman Sachs gerade ins Netz gestellt hat. Demnach darf die Apple Card, die im August in den USA verfügbar sein wird, nicht zum Kauf von Kryptowährungen verwendet werden. So genannte "Bardgeldvorschüsse und Bargeldäquivalente" sind verboten. Dies deckt sowohl Bitcoin & Co. ab als auch Reiseschecks, den Kauf ausländischer Währungen, Geldanweisungen, Peer-to-Peer-Überweisungen sowie "ähnliche bargeldartige Transaktionen".

Weiterhin untersagen die Nutzungsbedingungen die Verwendung der Apple Card für den Erwerb von Glücksspielchips ("egal ob physisch oder digital"), Lotterietickets, Pferderennwetten "oder ähnliche Wetttransaktionen". Wer die Karte für solcherlei Dinge einsetzt, muss damit rechnen, dass sie entweder gesperrt oder das Konto ganz geschlossen wird – ob und wie Apple und Goldman Sachs dies überprüfen, ist unklar. Sinn der Sache scheint (auch) zu sein, eine Überschuldung der Nutzer zu verhindern. Auf der Verbotsliste für die Apple Card stehen weiterhin "illegale Einsatzzwecke", darunter der "Kauf illegaler Produkte oder Dienste" oder das Bezahlen der Kreditkartenrechnung mit der Kreditkarte selbst.

Wer die Apple Card einsetzt, muss Apple und Goldman Sachs weiterhin zusichern, keinen Jailbreak auf seinem Gerät (oder seinen Geräten) durchgeführt zu haben. Nach einem Jailbreak sei ein zuvor zugelassenes Gerät nicht mehr zum Zugriff und zur Verwaltung eines Apple-Card-Accounts verwendbar, so die Nutzungsbedingungen. Dies sei "explizit verboten" und verletzte diese Bedingungen. Apple will augenscheinlich mögliche Hacks der Apple Card von vorne herein ausschließen – diese würden durch einen Jailbreak enorm erleichtert.

Die Apple Card wird in den USA ein Zinsspektrum zwischen 13,24 und 24,24 Prozent im Jahr (Annual Percentage Rate, APR) haben. Apple verlangt allerdings keine Zusatzgebühren für Überziehungen und andere Vorfälle, die bei anderen Karten schnell sehr teuer werden. Ob und wann die Apple Card auch nach Europa kommt, ist bislang unklar.

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(bsc)