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Apple-Luxusuhr: Analyst glaubt an iWatch "für einige Tausender"

Plant Apple ein High-End-Modell seiner gerüchteweise noch 2014 erscheinenden Computeruhr? Ein normalerweise gut informierter Apple-Beobachter geht davon aus.

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Luxusuhr von Hublot: Vorbild für Apple?

(Bild: Hublot)

Ming Chi Kuo, Analyst beim Handelshaus KGI Securities, glaubt an eine erstaunliche Strategie für Apples kommende "iWatch": Angeblich wird zumindest eine Version der möglicherweise im Herbst oder Winter erscheinenden Computeruhr ein Luxusteil sein. Er habe vernommen, dass Apple sich an Modehäusern und High-End-Uhrenherstellern orientieren wolle. "Das teuerste Modell wird vermutlich mehrere Tausend US-Dollar kosten", glaubt Kuo, der in der Apple-Analystenriege als vergleichsweise zuverlässig gilt, weil er über gute Quellen in Asien verfügen soll.

Dass Apple sich für Luxus-Armschmeichler interessiert, ist schon seit längerem bekannt. So soll der iPhone- und Mac-Hersteller versucht haben, in der Schweizer Uhrenbranche Fachleuten abzuwerben sowie Lieferanten zu finden. "Apple hat versucht, bei Schweizer Uhrenzulieferern Bestellungen aufzugeben", sagte der Chef der Luxusmarke Hublot, Jean-Claude Biver, im März. Zudem sei probiert worden, bei Hublot selbst "direkt zu rekrutieren", so Biver. Auch mit Swatch soll Apple angeblich über Lieferungen diskutiert haben.

Kuo geht weiter davon aus, dass es vermutlich zwei Gerätevarianten mit 1,3- und 1,5-Zoll-Bildschirm aus flexiblem AMOLED-Material geben soll. Saphirglas soll die Geräte schützen. Der Look sei sehr modisch und Apple werde zahlreiche Sensoren in die Uhr einbauen. Angeblich ist auch erstmals die Nutzung eines NFC-Chips angedacht. An Batterien habe sich Apple einen Akku mit einer Leistung von 200 bis 250 mAh ausgedacht, der mindestens einen Tag durchhalten soll – das wäre recht wenig.

Beobachter gehen davon aus, dass Apple seine "iWatch" noch in diesem Jahr vorstellt. Es bieten sich Termine im Herbst oder Winter an, jedenfalls noch vor dem Weihnachtsgeschäft. Apple plane auch, die Uhr in "verschiedene Materialien" anzubieten, so Kuo – etwa beim Armband. "Fashion is the name of the game." (bsc)