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Apple-Manager: Touch ID lebt

Gerüchte, Apple könne seinen Fingerabdrucksensor wieder im iPhone einsetzen, gab es einige. Nun machte auch Marketingmanager Greg Joswiak solche Andeutungen.

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Einmal drücken, schon drin.

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Über Jahre identifizierten sich iPhone- und iPad-Besitzer mittels Touch ID per Fingerabdruck an ihren Geräten. Dann setzte Apple ab 2017 mit dem iPhone X erstmals sein Gesichtserkennungssystem Face ID um, das mittlerweile auch im iPad Pro steckt. Doch Touch ID ist augenscheinlich noch nicht tot: Apples Vizepräsident für das Produktmarketing, Greg "Joz" Joswiak, machte nun entsprechende Andeutungen.

In einem Gespräch mit der britischen Tageszeitung Daily Express sagte er, man werde zwar Face ID in immer mehr Geräte einbauen, doch der Apple-Fingerabdrucksensor werde "weiterhin eine Rolle spielen". Als Beispiel nannte er das iPad-Lineup des Konzerns – also die Tablets außerhalb der aktuellen Pro-Produktlinie. Auch in aktuellen Macs steckt Touch ID, etwa im neuen MacBook Air.

"Wir sehen nicht, dass [Touch ID] in absehbarer Zeit verschwindet", so Joswiak. Touch ID sei das erste biometrische Sicherheitssystem gewesen, dass es in den Mainstream geschafft hat. Apple hatte seinen Fingerabdrucksensor erstmals im iPhone 5s im Jahr 2013 verbaut. Damals hätten viele Nutzer nicht einmal einen Passcode zur Absicherung ihrer Geräte gehabt: "Das kann man sich [heute] kaum vorstellen."

Trotz der warmen Worte für Touch ID betonte Manager Joswiak die Bedeutung der Nachfolgetechnik Face ID. Das Gesichtserkennungsverfahren sei "eine wichtige Technik für uns, in die wir weiter investieren werden". Man mache Face ID "besser, einfacher und schneller", allein in iOS 13 werde es um 30 Prozent beschleunigt.

Zuletzt hatte es Gerüchte gegeben, dass Apple auch an einer Kombination aus Face ID und Touch ID arbeiten könnte – in Form eines Mobiltelefons, in dem der Fingerabdrucksensor direkt im Bildschirm steckt. Neu wäre das technisch nicht, es gibt längst Android-Handys, die so arbeiten. Apple plant aber offenbar eine Kombination aus Face ID und Touch ID, um Geräte noch besser abzusichern.

Damit würden sich gängige Schwächen der Systeme in bestimmten Situationen womöglich umgehen lassen – mit feuchten Fingern kannn ein User beispielsweise Face ID nutzen, bei zu hoher Lichteinstrahlung wiederum Touch ID. Auch eine Nutzung von beiden Methoden ist denkbar, so dass eine Umgehung der Sicherheitsverfahren signifikant erschwert würde.

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(bsc)