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Apple-Maps-Autos in Europa unterwegs

Der iPhone-Hersteller vergrößert seinen Datenbestand in Spanien, Frankreich und Großbritannien.

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Apple Maps – hier unter macOS.

(Bild: dpa, Christoph Dernbach)

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Apple fährt regelmäßig Straßen in verschiedenen Ländern ab, um Daten für seinen Kartendienst Apple Maps zu sammeln. Aktuell ist der Konzern einmal mehr in Europa unterwegs, wie Apple.com zu entnehmen ist. Demnach sind die Messwagen seit Anfang Juli und noch bis zur Mitte des Monats August in England, Frankreich, Italien und Spanien auf der Piste. Es handelt sich um große Vans mit Dachaufbauten, in denen unter anderem Kameras und Lasermessgeräte stecken.

In England fahren die Apple-Maps-Fahrzeuge im Großraum London. Neben der City sind diverse weitere Distrikte betroffen – von Barking and Dagenham über Lewisham bis Wandsworth. In Frankreich werden in Paris Straßendaten erfasst – alle 20 Arrondissements der Hauptstadt deckt Apple ab. In Italien ist die Hauptstadt Rom betroffen – mit den Distrikten I bis XV. In Spanien besucht Apple wiederum die Region Biskaya, darunter den Großraum Bilbao, Arratia-Nerbioi, Lea Artibai und Durangaldea.

Apple betont, "einige" der Daten würden in kommenden Apple-Maps-Updates verwendet. Die Kamerawagen hielten sich bei den Fahrten an den Datenschutz. So würden etwa Gesichter sowie Kennzeichen, die die Wagen aufnehmen, vor Veröffentlichung unkenntlich gemacht. In Europa, dem Europäischen Wirtschaftsraum und der Schweiz kontrolliert Apples irische Vertriebsabteilung, Apple Distribution International, die Erfassung der Daten. Für Nachfragen hat der Konzern eine eigene E-Mail-Kontaktadresse aufgesetzt.

Der iPhone-Hersteller ist nicht das einzige Unternehmen, das Kameraautos für die Erfassung von Kartendaten auf die Straße schickt – so sind neben Google auch Microsoft oder Here mit Fahrzeugen unterwegs. Apple könnte die Daten auch für seine Fahrzeugprojekte nutzen. Der Konzern testet unter anderem Software fürs autonome Fahren. (bsc)