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Apple-Mitarbeiter als Großspender

Im Rahmen des internen "Giving"-Programms gingen mehr als 350 Millionen US-Dollar an Nonprofits. Apple gab was dazu.

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Apple-Store in China

Blick auf die Front eines Apple Stores.

(Bild: dpa, Jens Kalaene)

Die Mitarbeiter des iPhone-Herstellers haben seit 2011 gut 365 Millionen US-Dollar an gemeinnützige Organisationen gegeben. Das hat Apple auf seiner Website mitgeteilt. Bei dem sogenannten Giving-Programm ist allerdings auch Apple selbst im Rahmen eines Charity Matching beteiligt: Dabei verdoppelt der Konzern Spenden an Nonprofits bis zu einer Höhe von 10.000 Dollar pro Jahr und Mitarbeiter. Es lief anfangs nur in den USA, wurde dann aber auf die weltweite Organisation des Unternehmens ausgedehnt.

2018 sollen so allein 125 Millionen Dollar zusammengekommen sein. Apple-Boss Tim Cook hatte "Giving" im September 2011 gestartet, kurz nachdem er im Monat zuvor als Nachfolger von Steve Jobs CEO des Konzerns geworden war. Jobs, der seine eigene Spendentätigkeit nie an die große Glocke hing und bei seiner Rückkehr zu Apple 1997 wohltätige Programme bei dem Konzern zunächst gestoppt haben soll, war einen Monat später verstorben.

Cook selbst gilt als sehr spendabel: So hat er unter anderem die sogenannte Giving Pledge, wie man sie von Milliardären wie Bill Gates und Warren Buffett kennt, unterschrieben, laut der ein Großteil seines Millionenvermögens nach seinem Tod wohltätigen Zwecken zugutekommen soll. Nur die Ausbildung seines Neffens will Cook laut eigenen Angaben noch finanzieren.

Apple nannte bei Bekanntgabe seiner spendablen Mitarbeiter verschiedene Nonprofits, die unterstützt wurden – auch mit Freiwilligentätigkeiten. Dazu gehört die Terence MacSwiney School im irischen Cork, wo Apple-Mitarbeiter, die am Irland-Campus des Konzerns arbeiten, Kinder in kreativen Fächern unterrichten, die Tafel "Second Harvest" in den USA oder die Transgender-Unterstützungsorganisation Point of Pride, bei der die Apple-Mitarbeiterin Liz Byrne im Board of Directors sitzt. (bsc)