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Apple-Mitgründer Steve Wozniak fiel auf Bitcoin-Scam herein

Die Kryptowährung sei “mathematisch und pur”, schütze aber nicht vor Betrug, erklärte Wozniak auf einer Konferenz – er habe fast alle seine Bitcoins verloren.

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Steve Wozniak in Mexiko

Apple-Mitgründer Steve Wozniak.

(Bild: dpa, Mario Guzman)

Der Computer-Pionier und Apple-Mitgründer Steve Wozniak hat auf einer Konferenz vor Bitcoin-Scams gewarnt: Die Blockchain identifiziere zwar wer Bitcoins besitze, “dies bedeute aber nicht, dass es damit keinen Betrug gibt”, erklärte Wozniak auf dem Global Business Summit (GBS), wie die indische Tageszeitung The Economic Times berichtet.

Ihm seien selbst Bitcoins gestohlen worden, erzählte Wozniak: Jemand habe online seine sieben Bitcoins abgekauft, mit Kreditkarte bezahlt und anschließend die Zahlung storniert. Da dafür geklaute Kreditkartendaten zum Einsatz kamen, könne man das Geld “niemals wieder zurückbekommen”.

Er habe alle außer einem der einst zum Stückpreis von 700 Dollar gekauften Bitcoins zum Verkauf angeboten, weil er den stark schwankenden Kurs nicht mehr ständig im Auge behalten wollte, führte Wozniak aus – bei dem Verkauf sei es dann zum Betrug gekommen.

Die Bitcoins waren für den Apple-Mitgründer aber "keine Investition" sondern ein “Experiment”: Er habe sie in der Hoffnung gekauft, diese “eines Tages” als Zahlungsmittel auf Reisen einsetzen zu können und dadurch “weder Bargeld, Kreditkarten noch ein Portemonnaie mitnehmen zu müssen”, dies sei jetzt aber noch sehr schwierig. Bitcoins seien für ihn eine Währung, die “nicht durch Regierungen manipuliert wird”, die Kryptowährung sei “mathematisch und pur”.

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(lbe)