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Apple Music-Abo für Studenten zum halben Preis

Apple will sein Geschäft mit Musik-Streaming im jungen Segment ankurbeln und gibt künftig Rabatt. Zudem sind neue Details zum Komplettumbau der Musik-Anwendung unter iOS 10 durchgesickert.

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Apple Music gibt's auch für Android.

(Bild: dpa, Lukas Schulze)

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Künftig lässt sich Apple Music verbilligt nutzen – zumindest, wenn man ein "eingeschriebener oder zugelassener Student" ist. Den Rabatt von 50 Prozent können Studierende bis zu vier Jahre lang (48 Monate) in Anspruch nehmen.

Damit kostet der Musik-Streaming-Dienst knapp 5 Euro statt 10 Euro im Monat für Normalbenutzer. Zu dem Preis gibt es Zugriff auf alle Apple-Music-Angebote – darunter auch Empfehlungen, On-Demand-Radio, kuratierte Wiedergabelisten und mehr.

Apple verifiziert den Studentenstatus in Zusammenarbeit mit dem Service Unidays. "Während des Anmeldevorgangs werden Studenten dazu aufgefordert, sich über ihren Universitäts-Account einzuloggen", schreibt das Unternehmen dazu. Verfügbar ist der Studentenrabatt auch in Australien, Dänemark, Großbritannien, Irland, Neuseeland und den USA.

Ganz neu ist die Idee eines Studentenrabattes für solche Angebote allerdings nicht: Apples Hauptkonkurrent Spotify bietet Spotify Premium für Studis ebenfalls zum halbierten Preis (5 Euro) an. In seiner Mitteilung bestätigte Apple zudem die aktueller Nutzerzahl von 13 Millionen, die Konzernchef Tim Cook bereits Ende April vor Analyten verkündet hatte.

Unterdessen meldet 9to5Mac Details zum geplanten Totalumbau der Apple-Music-App für iOS 10, der vermutlich im Sommer angekündigt werden dürfte. So soll die Anwendung eine neue, einfachere UI in Schwarz und Weiß haben, Album-Artwork werde "riesig" und es soll 3D-Touch-Shortcuts auf iPhone 6s uns 6s Plus unter anderem zum Teilen von Inhalten geben.

Am sozialen Netzwerk Connect soll sich dagegen wenig ändern – trotz der häufigen Kritik. Menüs und Tabs erhalten größeren Text in Apples Font San Francisco. Das "Für Dich"-Feature werde verbessert, vereinfacht und stärker beworben – zudem soll Apples Empfehlungsalgorithmus Verwendung finden. Das "Neu"-Tab will Apple dagegen angeblich einstellen, stattdessen soll es eine neue "Browse"-Sektion geben, die diese Inhalte besser ordnet. (bsc)