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Apple Music: Was geht und was nicht

Apple hat deutschsprachige Infos zu seinem Spotify-Konkurrenten publiziert, der ab Ende Juni verfügbar sein soll. Dieser wird sich zumindest teilweise auch gratis nutzen lassen.

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Apple Music: Was geht und was nicht

Apple Music auf dem iPhone.

(Bild: Apple)

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Auf Apple.com sind nun weitere Details zu Apples gestern angekündigten Musikdienst Apple Music publiziert worden – und zwar auch auf Deutsch. Diesen lässt sich unter anderem entnehmen, dass der Dienst zumindest teilweise auch ohne Monatsgebühr genutzt werden kann. User, die mit ihrer Apple ID auf iPhone, iPad, Mac oder PC eingeloggt sind, können so das Social-Media-Angebot Connect ansehen, auf dem sich Künstler präsentieren – inklusive Verwendung der "Folgen"-Funktion. Auch das 24-Stunden-Internet-Radio Beats 1, das von Musikexperten moderiert werden soll, ist auch ohne Abo verfügbar.

Bezahlen muss dagegen, wer den Apple-Music-Radiosender – vermutlich der neue Name für iTunes Radio – mit "unbegrenztem Weiterschalten" verwenden will. Auch Connect-Inhalte von Künstlern sollen sich nur gegen Gebühr abspielen und laden lassen, also Videos und Musik. Auch ein Liken ist nur gegen Geld möglich.

Weiterhin kostenpflichtig: Der unbegrenzte Zugriff auf die Apple-Music-Bibliothek, das Hinzufügen von Inhalten zur Mediathek, die Offline-Wiedergabe und "Empfehlungen von Musikexperten". Den Speicherdienst iTunes Match wird es unterdessen weiterhin geben. Er ist aber nicht Teil von Apple Music und muss offenbar weiterhin extra bezahlt werden.

Apple soll bis zu 30 Millionen Songs in Apple Music bereitstellen. Der Service kostet in den USA 10 US-Dollar im Monat beziehungsweise 15 Dollar für ein Familienpaket (sechs Mitglieder). Euro-Preise wurden noch nicht kommuniziert. Apple Music soll ab 30. Juni in rund "100 Ländern" bereit stehen. Auch hierzu hat sich Apple noch nicht näher geäußert.

[Update 9.06.2015 15:20 Uhr] Die Funktionalität von iTunes Match, auch die Musik auf allen Geräten bereitzustellen, die nicht im Katalog des iTunes Store zu finden ist, übernimmt Apple Music. Apple bietet iTunes Match bisher unverändert an. (bsc)