Apple Music für Android spricht Chromecast

Apple gibt sich offen für die Konkurrenz. Auf Android-Geräten kann der Musikdienst Songs bald auch über Googles Streamingtechnik wiedergeben.

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Blick auf die aktuelle Beta von Apple Music für Android.

(Bild: Screenshot via Android Police)

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Apple Music ist die wohl wichtigste Apple-App, die es auch für Android-Geräte gibt. Und sie wird regelmäßig vom iPhone-Produzenten mit neuen Features gepflegt: Wie Tester der Betaversion nun festgestellt haben, kann man Musik aus dem Apple-Streamingdienst demnächst auch über Lautsprecher und andere Geräte (unter anderem Fernseher) wiedergeben, die mit der Google-Technik Chromecast arbeiten. Dazu gehört etwa Googles hauseigene Home- und Assistant-Produktlinie.

Chromecast soll bereits in der frischen Apple-Music-Vorabversion v3.0.0-beta aktiviert sein, hieß es. Das Icon ist im Hauptbildschirm sowie im "Now Playing"-Screen zu sehen. Ein Klick soll reichen, die Verbindung zu in der Nähe befindlichen Geräten herzustellen. Der Transfer ist nahezu verzögerungsfrei. Die Musikwiedergabe wird anschließend wie zuvor am Android-Gerät gesteuert.

Weitere Neuerungen in Apple Music 3.0.0 für Android betreffen das Inhalteangebot, das Apple für Android-User bereitstellt. Sie erhalten künftig Zugriff auf 100.000 Rundfunkanstalten auf der ganzen Welt. Zudem lassen sich bei immer mehr Songs nun die Liedtexte anzeigen – und das passend genau im Takt, so dass man auch mitsingen kann. Schließlich baut Apple auch bei Apple Music für Android einen Dunkelmodus ein – die werden bekanntlich immer beliebter. Einmal aktiviert, kehrt sich die Farbdarstellung in der App von Weiß nach Schwarz um – inklusive Anpassungen bei Icons und Beschriftungen.

Apple Music für Android ist als kostenloser Download erhältlich. Interessierte User können die Beta über obigen Link beziehen; es dürfte noch einige Wochen dauern, bis die Finalversion 3.0.0 zum Herunterladen bereitsteht. Bei der Beta muss man allerdings darauf vorbereitet sein, dass sie noch Fehler enthält; diese sollte man gegebenenfalls auch an Apple melden, damit sie behoben werden können. (bsc)