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Apple Music kommt auf Android-Tablets

Apples Musikstreamingdienst bekommt Anpassungen für größere Geräte mit Google-Betriebssystem. Aktuell läuft eine Beta.

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Beim Galaxy Tab 2 10.1 haben die Geschworenen keine Patentverletzung festgestellt, bei den neun anderen Samsung-Geräten des Verfahrens aber schon.

(Bild: Samsung)

Etwas mehr als drei Jahre nach dem Start der Android-Version von Apple Music hat sich Apple die Zeit genommen, die App auch für Tablets anzupassen. Eine entsprechende Beta-Version 2.7 wird aktuell unter interessierten Nutzern getestet, wie einer Google-Gruppe entnommen werden kann.

Apple hatte Apple Music für Android im November 2015 erstmals freigegeben und pflegt diese Version seither regelmäßig. Der Konzern ist sonst nicht dafür bekannt, Entwicklerressourcen in Programme für andere Betriebssysteme zu stecken – mit Ausnahme von iTunes und iCloud für Windows.

Apple Music für Android 2.7 wird in den kommenden Wochen als Finalversion erwartet. Statt des klassischen "Hamburger-Menüs" der aktuellen Version 2.6.1 wird die zentrale Navigation in eine am unternen Bildschirmrand platzierte Tableiste verlagert. Dies erleichtert die Steuerung. Weiterhin wurde die gesamte Oberfläche so angepasst, dass sie auf Android-Tablets weniger deplatziert wirkt. Im Beipackzettel der Beta heißt es, die Nutzererfahrung sei nun für ein größeres Sortiment an Android-Geräten angepasst. Weiterhin liefert die neue Version 2.7 Geschwindigkeitsverbesserungen beim Nachladen von Bildern und der Audiowiedergabe.

Apple hatte Apple Music für Android zuletzt erstmals Unterstützung für die Fahrzeugoberfläche Android Auto spendiert, nachdem der Dienst schon seit langem zu Apples eigenem Service CarPlay kompatibel war. Wie viele User Apple Music im Android-Lager hat, ist nach wie vor unklar – entsprechende Zahlen kommentiert Apple nicht. Insgesamt soll der Dienst aktuell rund 56 Millionen zahlende Nutzer weltweit haben, hieß es zuletzt.

Apple Music soll demnächst außerdem auch erstmals auf Geräte mit Amazons Alexa-Technik kommen – die Lautsprecher der Echo-Serie erhalten – zumindest in den USA – noch im September eine entsprechende Unterstützung über einen eigenen Music Skill. (bsc)