Apple: Neue MacBooks mit Kaby-Lake-Prozessoren

Auf der WWDC 2017 kündigte Apple MacBook-Pro-Modelle mit schnelleren Chips sowie höher getaktete MacBook Airs an. Das 12-Zoll-MacBook bekommt einen Core-i-7-Prozessor.

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Von
  • Johannes Schuster

Beim MacBook Pro, das erst im Herbst 2016 komplett überarbeitet wurde, kommen nun Kaby-Lake-Prozessoren zum Einsatz. Außerdem bekommt das 15-Zoll-Modell eine schnellere Standard-Grafik mit mehr Videospeicher. Das kündigte Apple am Abend auf der Entwicklerkonferenz WWDC an (siehe Mac & i-Liveticker).

Äußerlich hat sich nichts geändert. Ein RAM-Ausbau auf 32 GByte ist auch mit der neuen Prozessor-Architektur nicht möglich.

Das 13-Zoll-Modell ist bis zu 3,5 GHz schnell. Mit Turbo-Boost-Funktion sind es 4,0 GHz. Das 15"-MacBook-Pro bietet Vierkern-CPUs mit bis zu 3,1 GHz (Turbo Boost bis zu 4,1 GHz). Vom 13"-MacBook-Pro gibt es eine neue Konfiguration.

Für 1500 Euro bekommt man nun das günstigste MacBook Pro mit 2,3 GHz-CPU und 128-GByte-SSD. Mit 256 GByte Speicherkapazität werden 1750 Euro fällig. Beide besitzen die Intel Iris Plus Graphics 640.

Will man die berührungsempfindliche Touch Bar, muss man zum 2000 Euro teuren Modell mit 3,1 GHz und 256-GByte-SSD greifen, das eine Iris Plus Graphic 650 aufweist. Alle 13-Zoll-Modell haben 8 GByte RAM. Die beiden 15-Zoll-Varianten bringen 16 GByte RAM und die Touch Bar mit. Für die Version mit 2,8-GHz-CPU, Radeon Pro 555 (2 GByte VRAM) und 256-GByte-SSD werden 2800 Euro fällig, für jene mit 2,9 GHz, Radeon Pro 560 (4 GByte VRAM) und 512-GByte-SSD 3300 Euro.

Das MacBook 12" bringt künftig im Modell für 1800 Euro einen Kaby-Lake-Prozessor vom Typ Core i5 mit 1,3 GHz mit, der per Turbo Boost auf 3,2 GHz aufdrehen kann; optional ist ein Core i7 mit 1,4/3,6 GHz erhältlich. In der Version für 1500 Euro bleibt es bei einem lahmen Core-M-Chip, der mit 1,2 GHz arbeitet. Beide bringen 8 GByte RAM mit sowie SSDs mit 512 respektive 256 GByte Kapazität. Die SSDs sollen 50 Prozent schneller arbeiten als bisher.

Auch das Innere des MacBook wurde überarbeitet.

Für das MacBook Air 13" gibt es höhere Taktraten von 1,8 GHz. Mit 128-GByte-SSD kostet es 1100 Euro, mit 256 GByte Festspeicher 1350 Euro. Apple hat das kleine, dünne und leichte Air-MacBook also nicht aus der Produktpalette gestrichen, wie von vielen befürchtet. Es hat weiterhin kein Retina-Display. Alle neuen MacBooks sind ab Mittwoch zu haben.

Die Aktualisierung des MacBook Air kam unerwartet.

(jes)