Menü
Mac & i

Apple-Patentantrag: Accessoire soll iPhone zum Laptop machen

Um die Funktionalität von iOS-Geräten zu erweitern, zieht Apple ein Zubehörgerät in Betracht, das ein iPhone durch die zusätzliche Tastatur und den größeren Bildschirm in ein Notebook verwandelt. Für iPads ist ein ähnliches Accessoire angedacht.

vorlesen Drucken Kommentare lesen 3 Beiträge
Apples Laptop-Accessoire für das iPhone

(Bild: Apple-Patentantrag)

Anzeige
Apple iPhone 7 32GB schwarz
Apple iPhone 7 32GB schwarz ab € 369,95

Apple will sich ein “elektronisches Accessoire-Gerät” schützen lassen, das ein iPhone oder iPad gewissermaßen zu einem MacBook macht: Das Accessoire soll an Stelle des Trackpads einen Einschub für das iPhone bieten und dieses durch eine Hardware-Tastatur und den größeren Bildschirm erweitern, wie aus einem vom US-Patentamt veröffentlichten Antrag des Konzerns hervorgeht. Eine derartige Konstruktion können dünne Mobilgeräte deutlich nützlicher machen, schreibt Apple.

Während das iPhone auch allein funktioniert, ist das Laptop-Gehäuse ohne eingesetztes Telefon “funktionsunfähig”, betont das Unternehmen in dem Patentantrag. Das Accessoire ergänze das iPhone etwa durch einen eigenen Akku, zusätzlichen Speicherplatz und weitere Anschlüsse. Das eingesteckte iPhone soll auch als Touchpad dienen und könne den auf dem großen Display ausgegeben Inhalt entweder spiegeln oder andere Bedienelemente zeigen.

Während das iPad an der Position des Trackpads eingesteckt wird, übernimmt das iPad die Rolle des Displays.

Ein ähnliches Laptop-Accessoire schwebt Apple auch für das iPad vor: Dort wird das Tablet allerdings gleich an der Position des Bildschirms eingeschoben, sprich im Deckel des Notebooks. Für das iPad bietet Apple inzwischen wieder eine hauseigene externe Tastatur an, die bereits einen Laptop-ähnlichen Einsatz ermöglicht.

Apple hat den Antrag ursprünglich im Herbst 2015 eingereicht. Bei den nun veröffentlichten Unterlagen handelt es sich um eine aktualisierte Fassung, die das Unternehmen im vergangenen September dann erneut beim US-Patent- und Markenamt vorgelegt hat. Apple lässt meldet alljährlich unzählige Konzepte zum Schutz an, ein finales Produkt geht daraus nur selten hervor. (lbe)