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Apple-Patentantrag für Funk-Kopfhörer mit Kabelanbindung

Der iPhone-Hersteller erwägt Kopfhörer, die sowohl drahtlos als auch verkabelt funktionieren. Die Musikwiedergabe soll sich beim Wechsel nahtlos fortsetzen.

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iPhone-Kopfhörer

Apple schwebt ein Kopfhörer vor, der sich verkabelt sowie per Funk nutzen lässt und beim Wechsel der Verbindung die Wiedergabe ohne Unterbrechung fortsetzt. Dies geht aus dem Patentantrag 20160112787 des Konzerns hervor, den das US-Patent- und Markenamt nun veröffentlicht hat. Bei der verkabelten Verbindung mit einem Mobilgerät wie dem iPhone könne sich der Kopfhörer zugleich aufladen, merkt Apple an.

Stöpselt man die Kopfhörer ab, wird die Verbindung beispielsweise über Bluetooth fortgesetzt. Dies soll unterbrechungsfrei geschehen: Dafür speichere der Kopfhörer einen Teil des Musikstücks zwischen und spielt dieses nach dem Wechsel weiter ab, führt Apple aus – dabei werde die von der anderen Verbindung gelieferte Audiospur analysiert, stimmen beide überein, soll der Kopfhörer nahtlos umschalten.

Berichten zufolge plant Apple, bei der nächsten iPhone-Generation auf einen Kopfhöreranschluss zu verzichten. Ein erster Smartphone-Hersteller hat jüngst das Android-Gerät LeEco Le Max 2 vorgestellt, das sich die Buchse spart und stattdessen auf USB-C setzt.

Für den Lightning-Anschluss von iPhone und iPad bieten erste Dritthersteller bereits Kopfhörer an, entsprechende Spezifikationen hat das Unternehmen bereits 2014 für Partner im "Made for iPhone"-Lizenzprogramm veröffentlicht. Der Patentantrag wurde im Oktober 2014 eingereicht. (lbe)