Apple-Patentantrag zur Erfassung biometrischer Daten von iPhone-Dieben

Um einen Dieb zu identifizieren könnte das iPhone heimlich dessen biometrische Daten erfassen – darunter Fingerabdrücke, das Gesicht sowie Umgebungsgeräusche.

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Nach einem Diebstahl könnte das iPhone den Fingerabdruck versteckt nehmen.

(Bild: dpa, Andrea Warnecke)

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Apple erwägt ein Sicherheitssystem, das biometrische Daten von Gerätedieben sammelt und an den Besitzer übermittelt. Entdecke etwa ein iPhone oder iPad die Benutzung durch eine unautorisierte Person, könne das Gerät verschiedene biometrische Merkmale heimlich erfassen und versteckt speichern, wie das Unternehmen in einem am Donnerstag veröffentlichten Patentantrag ausführt.

Zu den gesammelten Daten zählen laut Apple zum Beispiel Fingerabdrücke, Fotos und Videos des nicht autorisierten Nutzers, Audioaufnahmen der Umgebungsgeräusche sowie Informationen über die Aktionen, die auf dem Gerät ausgeführt werden.

Die so gesammelten Daten soll das gestohlene Gerät dann an einen Server sowie andere Geräte des Nutzers übermitteln, um die Identifizierung des Diebes zu ermöglichen. Das Sicherheitssystem könne die unerlaubte Nutzung entweder selbst erfassen oder durch den Besitzer in einen entsprechenden Modus gebracht werden führt Apple aus. Im Rahmen des Fernortungsdienstes "Find my iPhone" bietet Apple bereits einen Verloren-Modus an, der wechselnde Aufenthaltsorte des Gerätes aufzeichnet.

Einen Fingerabdrucksensor integriert Apple bislang nur in iPhone und iPad, Berichten zufolge wird die kommende MacBook-Pro-Generation Touch ID aber ebenfalls unterstützen, der Fingerabdruck-Scanner könnte im Anschaltknopf stecken. (lbe)