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Apple-Pay-Chefin: Kryptobereich "unter Beobachtung"

Apple könnte sich künftig ähnlich wie Facebook im Kryptowährungssektor tummeln. Entsprechende Andeutungen kommen von Vizepräsidentin Jennifer Bailey.

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Hinweisschilder auf Apple Pay an einem Kiosk in der Münchener Allianz Arena.

(Bild: dpa, Lino Mirgeler)

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Apple interessiert sich mehr für die Blockchain-Technik, als dies bislang bekannt ist. Zumindest geht dies aus Andeutungen hervor, die die für den Bezahldienst Apple Pay zuständige Vizepräsidentin des iPhone-Konzerns gemacht hat. Während einer Veranstaltung des US-Senders CNN in San Francisco in der vergangenen Woche sagte Jennifer Bailey, Apple schaue sich den Bereich der Kryptowährungen an und "beobachtet ihn". "Wir denken, dass das interessant ist. Wir glauben, dass es hier ein interessantes Langzeitpotenzial gibt."

Bislang kennt man Apple in Sachen Kryptosektor eher als Blockierer. So hatte der Konzern über einen längeren Zeitraum Bitcoin-Apps in seinem iOS-Softwareladen abgelehnt. Die Verwendung der hauseigenen Kreditkarte Apple Card für Kryptogeschäfte ist zudem offiziell verboten. Ob Apple intern an der Blockchain-Technik forscht oder sie gar bereits einsetzt, ist bislang nicht durchgedrungen. Andere Unternehmen sind hier nach außen deutlich aktiver. So arbeitet etwa das soziale Netzwerk Facebook sogar an einer eigenen Währung namens Libra, die allerdings in der Politik nicht unumstritten ist.

Bailey redet in San Francisco auch über andere neue Möglichkeiten, die Apple im Bereich der Bezahldienste und ihrem Umfeld ausprobieren könnte. So sprach sie über Ideen, aus dem iPhone ein universales Identitätsinstrument zu machen. Neben der Apple Card, Apple Pay und anderen Anwendungen der zentralen Kartensammelstelle Wallet in iOS ist laut Bailey denkbar, einen "virtuellen Reisepass" aus dem Handy zu machen. Diesen könnte man dann verwenden, wenn man sich etwa auf dem Flughafen ausweisen muss. "Weit weg" sei dies nicht, auch wenn sie noch um Geduld bat. In Japan sind hier bereits erste Ideen vor der Umsetzung.

Ein Problem, das mit der zunehmenden Nutzung digitaler Bezahldienste aufkam, sprach Bailey ebenfalls an: Menschen geben weniger Trinkgeld als zuvor. Hier hofft die Apple-Pay-Vizepräsidentin offenbar auf neue Bezahlsysteme, bei denen die Kunden den Betrag direkt eingeben können, bevor das kontaktlose Payment dann erfolgt. "Ein Bereich, in dem die Kunden von uns erwarten, dass wir mehr tun, ist das Trinkgeld", räumte Bailey ein.

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(bsc)