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Apple Pay: Europa-Ausbau "rasant in Arbeit"

Die Einführung des Bezahldienstes in weiteren europäischen Ländern ist in Arbeit, erklärte die Apple-Pay-Chefin. Die Größe des Marktes spiele ebenso eine Rolle wie die örtliche Verbreitung von Kredit- und Debitkarten.

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(Bild: dpa, Monica Davey)

Apple arbeitet "rasant" daran, Apple Pay in weiteren europäischen und asiatischen Ländern einzuführen. Dies erklärte Jennifer Bailey, Chefin des mobilen Bezahldienstes, gegenüber Techcrunch. Ziel sei es, Apple Pay in allen "signifikanten Märkten" anzubieten. Beim Ausbau des Dienstes berücksichtige der Konzern die Größe des jeweiligen Marktes für Apple-Produkte, die Verbreitung von Kredit- wie Debitkarten und die vorhandene Abdeckung für kontaktloses Bezahlen.

Die Einführung von Apple Pay sorge auch für eine erweiterte Akzeptanz kontaktloser Zahlungen, betonte Bailey. Um schneller in bestimmten Märkten zu starten, arbeite man außerdem mit Partnern wie Visa und American Express zusammen: In Europa steht beispielsweise die Einführung in Spanien bevor, dort soll vorerst allerdings auch eine American-Express-Karte Voraussetzung zur Nutzung des Dienstes sein.

Berichten zufolge steht die Einführung in Frankreich im weiteren Verlauf des Jahres auf Apples Liste. Ob Apple Pay in diesem Jahr noch nach Deutschland kommt, bleibt unklar. Ein Icon des Bezahldienstes tauchte im vergangenen Herbst auch an Orten in Deutschland in Apple Maps auf – verschwand aber umgehend wieder.

Anderthalb Jahre nach dem Start ist Apple Pay erst in sechs Ländern verfügbar, dazu gehören die USA, Kanada, China, Australien, Singapur sowie Großbritannien. Nach Angabe des iPhone-Herstellers zählt der Dienst derzeit eine Million neue Nutzer pro Woche. In den sechs Ländern soll die Zahlung bereits an über zehn Millionen Orten möglich sein – sowie inzwischen auch in "Tausenden" von iOS-Apps. Berichten zufolge erwägt Apple außerdem, Apple Pay als Web-Zahlungsmittel zu etablieren, das sich auch im Browser verwenden lässt. (lbe)