Apple Pay erreicht weitere britische Banken

Kunden von zwei neuen Geldhäusern können den Bezahldienst seit dieser Woche verwenden. Das störende Transaktionslimit von nur 20 britischen Pfund bleibt.

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Apple Pay erreicht weitere britische Banken

Apple Pay in Aktion.

(Bild: Apple)

Von
  • Ben Schwan

Nach dem Start von Apple Pay in Großbritannien Mitte Juli haben zwei weitere Banken damit begonnen, ihren Kunden die Nutzung des kontaktlosen Bezahldienstes für iPhone 6, 6 Plus und Apple Watch zu ermöglichen. Seit dieser Woche können auch Kunden von HSBC und First Direct ihre Kreditkarten bei dem Service hinterlegen. Damit ist Apple Pay nun bei insgesamt neun britischen Geldhäusern verwendbar – neben den zwei Neulingen sind dies American Express, MBNA, Nationwide, NatWest, Royal Bank of Scotland, Santander und Ulser Bank.

Ursprünglich hatte Apple angekündigt, dass HSBC und First Direct bereits beim Start von Apple Pay UK Mdabei sein würden. Dies hatte sich dann aber aus nicht näher genannten Gründen verzögert. Auf der Warteliste stehen auch noch fünf weitere Geldhäuser. So sollen "demnächst" Bank of Scotland, Halifax, Lloyds, M&S und TSB bei Apple Pay dabei sein. Die Großbank Barclays, die anfangs noch gezögert hatte, will den Bezahlservice ebenfalls unterstützen, doch ein Termin wurde noch nicht kommuniziert.

In Großbritannien leidet Apple Pay an einem zentralen Problem: Aktuell ist es nur möglich, Summen bis 20 Pfund ohne PIN-Eingabe zu begleichen. Dieser Betrag soll im September auf 30 Pfund erhöht werden. Wer mehr ausgeben will, muss sich noch gedulden: Da die meisten Kartenterminals bislang nicht darauf ausgerichtet sind, dass Apple Pay ein zusätzliches Autorisierungsmerkmal in Form des Fingerabdrucks des Nutzers (iPhone) beziehungsweise einer PIN beim Anlegen des Geräts (Apple Watch) besitzt, gelten die Standards für normale NFC-Karten. Mit einem Update soll sich das aber ändern – das muss aber erst auf die Terminals.

Mehr Informationen zum aktuellen Stand bei Apple Pay lesen Sie auch in der nächsten Ausgabe 4/2015 von Mac & i, die ab dem 6. August am Kiosk liegt. (bsc)