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Apple Pay in Großbritannien: Transaktionslimit wird erhöht

Bislang konnte man pro Vorgang nur maximal 20 Pfund mit dem kontaktlosen Bezahldienst für iPhone 6 und Apple Watch begleichen. Nun wird die Summe etwas angehoben. Das betrifft nicht nur Apple.

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Apple Pay

(Bild: dpa, Monica Davey)

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Während man in den USA per Apple Pay beliebig hohe Summen (bis zum Kreditkartenlimit) begleichen kann, gilt in Großbritannien derzeit noch ein niedriges Transaktionslimit für den kontaktlosen Bezahldienst. Dieses wird nun zumindest leicht angehoben, wie die zuständige Industrievereinigung UK Cards Association beschlossen hat: Statt nur 20 britische Pfund können Nutzer seit Dienstag nun bis zu 30 Pfund ausgeben.

Von der Anhebung betroffen ist nicht nur Apple Pay. Auch alle anderen Formen von NFC-Zahlungen inklusive solcher mit NFC-fähigen Kreditkarten dürfen nun maximal 30 Pfund betragen. Zur Begründung für die Anhebung hieß es seitens der UK Card Association, man habe bislang sehr geringe Betrugsraten festgestellt – obwohl Kunden sich bei NFC-Zahlungen bis 20 Pfund nicht mittels PIN oder Unterschrift identifizieren müssen. Das Transaktionsvolumen bei kontaktlosen Zahlungen in dem Land wächst: So lag es im Januar noch bei 287 Millionen Pfund, im Juni hat es sich fast verdoppelt.

Apple Pay ist seit Mitte Juli in Großbritannien nutzbar. Das Land ist die zweite Weltregion nach den USA, die den Dienst verwenden kann. Er steht nur Nutzern mit iPhone 6, 6 Plus oder Apple Watch zur Verfügung. Apple hatte bereits im Juli angekündigt, dass es in absehbarer Zeit die Möglichkeit geben wird, in Großbritannien deutlich höhere Zahlungen per Apple Pay abzuwickeln.

Dazu müssen die Kassenterminals allerdings auf den sogenannten CDCVM-Standard umgerüstet werden, der die Tatsache berücksichtigt, dass Apple Pay eine Authentifizierung per Fingerabdruck (iPhone) oder PIN (Apple Watch) benötigt, bevor Zahlungen ausgelöst werden können. Mehr zum aktuellen Stand bei Apple Pay lesen Sie auch in Mac & i-Heft 4/2015. (bsc)