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Apple: Rückerstattungen für unberechtigte In-App-Einkäufe beginnen

Nach einer außergerichtlichen Einigung ersetzt der Konzern in den USA Geldbeträge, die bei unerwünschten Inhaltekäufen auf iPhone und iPad durch Kinder und andere Unberechtigte abgebucht worden waren.

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Das In-App-Angebot kann in manchen Spielen schnell sehr teuer werden.

Apple scheint seine gerichtlichen Auflagen im Streit um unberechtigte In-App-Einkäufe auf iPhone und iPad zu erfüllen: In einer E-Mail, die am Montag an zahlreiche Besitzer US-amerikanischer iTunes-Accounts ging, wurden betroffene Personen dazu aufgefordert, ihre Rechte geltend zu machen. "Wir haben von einigen Kunden gehört, dass es zu leicht für ihre Kinder war, In-App-Einkäufe zu tätigen. Aus diesem Grund haben wir die Kontrollmöglichkeiten für die Eltern verbessert", heißt es in dem Schreiben. "Zudem bieten wir Rückerstattungen in manchen Fällen."

Ganz leicht ist das allerdings nicht: Betroffene müssen zunächst mittels iTunes auf ihre bisherigen Einkäufe zugreifen und dann für jeden einzelnen Fall per Klick um Ersatz bitten. Hier ist dann "Rückerstattung für In-App-Einkäufe durch einen Minderjährigen" zu selektieren. Anschließend schaut sich Apple den Fall dann an und will sich per E-Mail zu eventuellen Rückerstattungen äußern. Möglich ist das allerdings nur recht kurz: Die Deadline ist der 15. April.

Doch auszuschütten gibt es einiges: Laut der US-Handelsaufsicht FTC, die gegen Apple vorgegangen war, sollen mindestens 32,5 Millionen US-Dollar zurücküberwiesen werden. Europäische Kunden profitieren hiervon allerdings nicht. Sowohl die Einigung mit der FTC als auch eine Einigung in einer Sammelklage zum gleichen Thema sind allein auf die USA beschränkt. (bsc)