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Apple-Store-Ausbauziel in China erreicht

In diesem Monat wird der iPhone-Produzent 40 eigene Ladengeschäfte im Riesenreich betreiben.

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(Bild: dpa, Adrian Bradshaw)

Apples Ankündigung, bis Ende 2016 seine Präsenz im chinesischen Markt deutlich auf 40 Läden auszubauen, wird noch in diesem Monat erreicht: Am 11. und 18. Juni eröffnen in Tianjin beziehungsweise Shanghai zwei weitere Ladengeschäfte des Konzerns. Damit betreibt das Unternehmen im Riesenreich 40 eigene Retail Stores – mehr als in jedem anderen Land außerhalb der USA. (Großbritannien liegt mit 39 Stores kurz dahinter.) Apple ist in insgesamt 18 Ländern vertretern.

In Shanghai hat Apple bereits einen Laden im Geschäftsviertel Pudong, der zweite wird im Hopson One-Komplex, einem Einkaufszentrum in Wujiaochang, eröffnen. In Tianjin geht es in die Galaxy International Shopping Mall. Anfang 2015 hatte Apples Retail-Chefin Angela Ahrendts angekündigt, dass der iPhone-Produzent innerhalb von zwei Jahren 40 Läden in China haben werde – das glückte innerhalb von 18 Monaten. Allein 2015 eröffnete ein Dutzend neuer Läden, darunter auch eine fünfte Filiale in der Region Peking.

Apple hatte seine Laden-Präsenz in China lange nur vergleichsweise langsam aufgebaut, unter Ahrendts dann sein Bauprogramm beschleunigt. China ist nach den USA der wichtigste Markt für den Konzern. Apple schaut allerdings auch nach Indien: Den Subkontinent betrachtet Tim Cook als nächstes wichtiges Wachstumsfeld. Allerdings fehlt dort derzeit noch die Genehmigung für eigene Retail Stores, die die Regierung erteilen muss. (bsc)