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Apple-Umweltbericht: Größerer CO2-Fußabdruck durch hohe Nachfrage

Apple hat im vergangenen Jahr wieder mehr Treibhausgase erzeugt, wie aus dem neuen Umweltbericht hervorgeht – der Konzern nennt die hohe Nachfrage bei iPhone und MacBooks als Grund.

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Apples Solarprojekt in China

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Zum "Tag der Erde" hat Apple den Umweltbericht für das Jahr 2014 veröffentlicht. Nach einem Rückgang im Jahr 2013 hat der Ausstoß von Treibhausgasen wieder zugenommen – auf nun 34,2 Millionen Tonnen. Ein signifikanter Faktor für den Anstieg von zuvor 33,8 Millionen Tonnen sei die hohe Nachfrage gewesen, insbesondere bei iPhone, MacBook Pro und MacBook Air, erklärt der Konzern. Im Verhältnis zum Umsatz sei der Treibhausgas-Ausstoß jedoch so gering wie nie zuvor.

Die Emissionen durch die Verwendung von Apple-Produkten seien im Vergleich zum Vorjahr durch verbesserte Energieeffizienz der Geräte um sieben Prozent gesunken, betont der Konzern – 7 Millionen Tonnen gehen allein auf die Produktnutzung zurück.

Knapp drei Viertel der Treibhausgase entsteht dem Bericht zufolge weiterhin bei der Fertigung der Geräte durch Zulieferer. Dieser Wert sei um 5 Prozent gestiegen – durch die Fertigungsanforderungen für mehr Arbeitsspeicher und Speicherplatz bei iOS-Geräten und Notebooks. Nachdem die hauseigenen Apple-Einrichtungen nun weitgehend auf erneuerbare Energien umgestellt wurden, wolle man auch den Zulieferern bei diesem Schritt helfen.

100 Prozent der Firmeneinrichtungen in den USA setzen jetzt auf erneuerbare Energien, betont der iPhone-Hersteller – dies gelte auch für alle Datencenter. Global liege der Anteil derzeit bei 87 Prozent.

Apples "Clean Water Program" zur Wiederverwendung von Wasser werde inzwischen in knapp 50 Fabriken von Zulieferern eingesetzt, zuvor seien es erst 13 gewesen. Der Konzern weist auch darauf hin, dass bei iPhone 6, 6 Plus und iPad Air 2 auf das toxische Beryllium verzichtet wird.

Werbestreifen zu den neuen Umweltschutzinitiativen

Apple hat jüngst zwei neue Umweltschutzinitiativen vorgestellt, darunter die Investition in Solarstrom in China sowie den Schutz von US-Nutzwald – beide Projekte zeigt der Konzern in einem neuen Werbespot. Man wolle nicht über den Klimawandel debattieren, sondern diesen stoppen, schreibt Apples Umweltchefin Lisa Jackson und erklärt auch zu Apples Aufgabe, die CO2-Bilanz der Lieferkette zu verbessern. (lbe)