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Apple Watch: Apple stößt ins Luxussegment vor

Der Preis der Armbanduhr aus Cupertino reicht von 400 bis hin zu 18.000 Euro. Apple hat auch Details zu Akkulaufzeit und Verkaufsstart bekanntgegeben.

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Apple hat erstmals die Preise seiner Smartwatch Apple Watch im Detail genannt. Bislang war lediglich der Einstiegspreis von knapp 400 Euro (350 Dollar) bekannt – er gilt für die Apple Watch Sport mit Aluminium-Gehäuse und Kunststoff-Armband in der Größe 38 Millimeter. Das 42-Millimeter-Modell kostet knapp 450 Euro (400 Dollar), hieß es auf der größtenteils von Firmen-Chef Tim Cook bestrittenen Apple-Veranstaltung in San Francisco (siehe dazu auch das Archiv des Live-Tickers von Mac & i)

Der Preis für die Apple Watch aus Edelstahl mit Saphir-Display beginnt bei 650 Euro (550 Dollar), je nach Armband und Größe reicht der Preis bis hin zu knapp 1250 Euro (1100 Dollar). Die Uhren sind stets in den Größen 38 Millimeter oder 42 Millimeter erhältlich.

Am oberen Ende sitzt die "Apple Watch Edition" aus 18-karätigem Gold, dafür veranschlagt der Hersteller mindestens 10.000 Dollar, sie soll anfangs nur in begrenzter Stückzahl erhältlich sein.

Apple Watch (17 Bilder)

Hands-On – die edle Edition

Die Edition macht in ihrem Gold-Gehäuse optisch viel her – der Preis auch.

Die Uhr halte einen kompletten Tag lang durch, erklärte Apple-Chef Tim Cook – bis zu 18 Stunden gibt der Konzern als Laufzeit für einen "typischen Tag" an.

Ab dem 10. April lässt sich die Apple Watch vorbestellen, der Verkaufsstart folgt am 24. April in mehreren Ländern, darunter neben den USA auch in Deutschland.

[Update 9.03.2015 20:05 Uhr] Der Europreis der Apple Watch Edition beginnt bei 11.000 Euro und reicht bis hin zu 18.000 Euro. Manche Armbänder verkauft Apple auch einzeln, darunter das Sportarmband für knapp 60 Euro, das "moderne Lederarmband" für 270 Euro oder das Link-Bracelet für knapp 500 Euro. Auch das magnetische Ladekabel gibt es einzeln zum Nachkaufen, es kostet 35 Euro (1 Meter Länge) beziehungsweise 45 Euro (2 Meter).

Die Uhr ist wassergeschützt, aber "nicht wasserfest", betont Apple – man könne sie beim Training oder im Regen tragen, ein Eintauchen sei jedoch nicht zu empfehlen. Als Schutzart führt der Hersteller IPX7 auf, dies umfasst "Schutz gegen zeitweiliges Untertauchen".

Die Sport-Ausführung wiegt je nach Größe 25 bis 30 Gramm, die Edelstahl-Variante bringt 40 bis 50 Gramm auf die Waage, die goldene Edition wiederum 54 Gramm bis knapp 70 Gramm.

[2. Update 9.03.2015 23:00 Uhr] Apple hat auf der Veranstaltung nochmals die drei Haupteinsatzgebiete Fitness, Kommunikation und Zeitmessung in den Vordergrund gestellt. "Glances" sollen schnellen Zugriff auf verschiedene Informationen geben, darunter auch die Musiksteuerung oder das aktuelle Wetter. "Digital Touch" erlaubt direkte Kommunikation zwischen Apple-Watch-Besitzer, beispielsweise durch kleine Skizzen oder das Versenden der Herzfrequenz, die der Emfpänger als Vibration am Handgelenk erhält. Eine Workout-App erfasst verschiedene Parameter wie zurückgelegte Distanz oder den Kalorienverbrauch. Zugleich hat der Konzern eine Reihe von Apps von Dritt-Entwicklern für die Uhr demonstriert, darunter den Foto-Dienst Instagram, die Taxi-App Uber und die Hotel-App der Starwood-Gruppe – darüber ist auch das Einchecken und Öffnen der Zimmertür möglich. Der Lied-Erkenner Shazam wird ebenfalls Apple-Watch-tauglich.

[3. Update 12.03.2015 15:25 Uhr] Ursprünglich stand irrtümlicherweise in der Meldung, die Uhr sei "wasserdicht, aber nicht wasserfest" – dies wurde korrigiert. Wir bitten den Fehler zu entschuldigen. (lbe)