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Apple aktualisiert Videoproduktionsprogramme

Updates für iMovie, Final Cut Pro, Compressor und Motion beheben Fehler und liefern neue Funktionen.

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Apple aktualisiert Videoproduktionsprogramme

iMovie auf dem Mac.

(Bild: Apple)

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Apple hat in der vergangenen Woche vier seiner Videoproduktionsprogramme für macOS aktualisiert. Neue Versionen für iMovie, Final Cut Pro (beide Videoschnitt), Compressor (Videokompression) und Motion (Animationsprogramm) können aus dem Mac App Store heruntergeladen werden.

iMovie 10.1.5, das seit wenigen Tagen genauso wie GarageBand und die iWork-Programme kostenlos angeboten wird, verbessert die "Leistung und Stabilität" so Apple und behebt zwei relativ nervige Probleme. So konnten Videos, die von "bestimmten Camcordern importiert" wurden, einen roten Farbstich erhalten. Zudem erschienen "manche auf einem iPhone aufgenommene Videos" nicht wie gewohnt im Importfenster. iMovie 10.1.5 ist als Einzeldownload 2,15 GByte groß und läuft ab macOS 10.11.2.

Final Cut Pro 10.3.3 liefert neben verschiedenen Bugfixes auch einige neue Funktionen. So kann man das Fenster "Informationen" zum Anzeigen und Anpassen der Effektparameter nun in der Breite verändern, was der Übersicht dient. Audiowellenformen bei der Verwendung von Clips, die beim Import auf die Festplatte geschrieben werden, erscheinen schneller und es gibt mehr Farboptionen im Rolleneditor.

Ein Problem, durch das der Viewer beim Beenden des Vollbildmodus manchmal verschwand, ist ebenso behoben wie ein Bug, durch den das Bereitstellen-Feature für DVDs "eventuell" nicht mehr reagierte. Die LUT-Verarbeitung von Canon Log 3 und Sony S-Log3/S-Gamut3 wird nun direkt unterstützt und es gibt ein Rautensymbol im Timeline-Index, das anzeigt, wenn der Benutzer die Anzeige der Rollen in der Timeline geändert hat. Final Cut Pro 10.3.3 ist fast 3 GByte groß und kostet 300 Euro für Neuerwerber.

Bugfixes gibt es auch in Motion 5.3.2 und Compressor 4.3.2. Bei der Kompressionslösung zeigt sich das Wasserzeichen nun in verbesserter Bildqualität, die DVD-Erstellung klappt reibungsloser und es gibt eine neue Dithering-Option, um störende Muster wie Color Banding zu reduzieren.

Die Animations-App findet fehlende Plug-ins schneller, der Filter "Füllen" kann schnell ganze Ebenen bedecken und es gibt Stabilitätsverbesserungen bei verschiedenen anderen Filtern. Compressor kostet 50 Euro, Motion ebenso. Mindestvoraussetzung ist jeweils macOS 10.11.4. (bsc)