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Apple bastelt angeblich an faltbaren Displays – aber nicht mit Samsung

Beim iPhone X ist der Konzern voll von der Bildschirmabteilung seines Smartphone-Konkurrenten abhängig. Bei künftigen Entwicklungen gibt es angeblich einen anderen Partner.

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Apple iPhone X

Apple betont, dass die Daten zur Gesichtserkennung in seinem neuen iPhone X verschlüsselt sind und das Gerät nicht verlassen.

(Bild: dpa, Marcio Jose Sanchez)

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Eine der nächsten iPhone-Generationen soll angeblich mit einem faltbaren Bildschirm ausgeliefert werden. Dazu arbeitet Apple einem Bericht aus Korea zufolge nicht mit dem OLED-Lieferanten für das iPhone X, Samsung, zusammen, sondern mit dessen heimischem Konkurrenten LG. Apple arbeitet schon länger daran, die Elektronikfirma zum neuen OLED-Versorger für seine Smartphones aufzubauen – beim iPhone X verdient Samsungs Bildschirmabteilung noch kräftig mit.

Die LG-Tochter LG Innotek soll Apple dabei helfen, ein "Foldable OLED Panel" für das iPhone zu schaffen. Dazu soll wohl auch Apple-Geld in eine LG-Produktionsanlage investiert werden. Allerdings kann das noch eine ganze Weile dauern: Apples Pläne werden angeblich erst 2021 in fertige Produkte einfließen – mit einem Produktionsstart der Displays im Jahr 2020. Samsung plant dagegen schon 2018 ein faltbares Display in einem seiner Smartphones. Apple könnte mit einem Wechsel zu LG auch Versuchen, Samsung weniger Interna zu übermitteln.

Daneben soll Apple auch erwägen, den Hersteller Japan Display für faltbare OLED-Bildschirme zu gewinnen. Auch hier geht es darum, sich unabhängiger von einem einzigen Lieferanten zu machen. Wie ein solches iPhone aussehen könnte, ist noch völlig unklar. Mit dem iPhone X erscheint Anfang November das erste OLED-iPhone mit nahezu randlosem Display. Samsung verbaut die OLED-Technik hingegen schon seit Jahren und bietet sie auch gebogen in seinen Edge-Modellen an. Bedientechnisch hat dies aber nicht nur Vorteile, weswegen sich Apple aktuell nicht für diese Displayanordnung zu interessieren scheint.

An Smartphones mit klappbarem Display arbeitet angeblich auch der chinesische Hersteller ZTE. Allerdings soll dieses nicht aus faltbarem OLED-Material bestehen, sondern zwei Full-HD-Displays verbinden, die zusammengeklappt einem normalen Gerät entsprechen, auseinandergefaltet aber eine Displaydiagonale von 6,8-Zoll und eine Auflösung von 1920 mal 2160 Pixel bieten sollen. (bsc)