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Apple baut App-Testumgebung TestFlight deutlich aus

Entwicklern stehen neue Funktionen zur Verfügung, um Testläufe von iOS- und tvOS-Apps flexibler durchzuführen. Auch die Testflight-App hat Apple aktualisiert.

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(Bild: Apple)

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Mit einer umfassenden Aktualisierung von TestFlight sollen Betatestläufe von Apps einfacher werden: Die Testumgebung unterstützt nun die Bereitstellung mehrerer Versionsvarianten (Builds) einer App, wie Apple mitteilte. Der Dienst erlaubt nun außerdem das Anlegen von eigenen Testergruppen, die Zugang zu verschiedenen Builds eines Programms erhalten. Neue Builds lassen sich nun außerdem über einen Zeitraum von 90 Tagen testen, die zeitliche Begrenzung für die Testversionen wurde um einen Monat erhöht.

Interne Tester erhalten Zugriff auf alle aktiven Builds, merkt Apple an, zudem können Nutzer der Betaversion einen bestimmten Build weiterhin testen auch wenn dieser schon im App Store verfügbar ist.

Die neuen Funktionen unterstützt Apple mit Updates für die TestFlight-App für iOS sowie tvOS. Nutzer können darüber nun verschiedene Builds einer App beziehen, falls diese bereitstehen. Es lässt sich aber stets nur eine App-Version auf einem Gerät installieren. Beide Apps wurden in Hinblick auf Leistung und Nutzbarkeit verbessert, so Apple. Auf Apple TV lassen sich Einlöse-Codes jetzt diktieren statt diese mühselig über die Siri-Remote einzugeben.

TestFlight erlaubt Entwicklern, Betaversionen ihrer Apps für iOS, tvOS und watchOS anzubieten. Apple hat den Dienst vor gut drei Jahren aufgekauft und seitdem für die hauseigenen Plattformen deutlich ausgebaut. Die Option zum Testen von Android-Apps wurde nach der Übernahme gestrichen. (lbe)