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Apple bestellt angeblich deutlich weniger iPhone-Komponenten

Laut einem Bericht aus Asien fährt der Konzern in diesem Jahr einen "vorsichtigen" Ansatz und hat Bestellungen um 20 Prozent reduziert. Die Aktie fällt.

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iPhone X mal zwei

Apples aktuelles iPhone X.

(Bild: Apple)

Fürchtet Apple, in diesem Jahr weniger iPhones verkaufen zu können? Dieser Interpretation eines Berichtes aus Asien folgt zumindest die amerikanische Technologiebörse NASDAQ und hat die Aktie des Konzerns am Freitag mit nicht ganz 1 Prozent ins Minus geschickt. Zuvor hatte ein japanisches Wirtschaftsmedium geschrieben, Apple habe "ungefähr 20 Prozent weniger" an Komponenten für seine für Herbst erwarteten neuen iPhone-Modelle bestellt. Das Unternehmen fahre im Vergleich zum Vorjahr einen "vorsichtigen Ansatz".

Apple "ziemlich konservativ"

Dies sollen insgesamt vier Quellen der japanischen Finanzagentur Nikkei mitgeteilt haben. Eine sagte, Apple sei "ziemlich konservativ" bei der Bestellung von Komponenten für die diesjähren iPhones. Für die drei geplanten Modelle sei die Gesamtkapazität um bis zu 20 Prozent geringer eingeplant als 2017. Zudem soll es aktuell noch Produktionsprobleme bei einem der Modelle geben – einer günstigen LCD-Variante mit nahezu randlosem 6,1-Zoll-Bildschirm. Hier funktioniere die Touch-Funktionalität noch nicht so gut wie gewünscht, die Ausbeute steigere sich aber mittlerweile. Dieses kostengünstige Modell soll Apple dabei helfen, die Gesamtzahl verkaufter iPhones zu erhöhen.

Produktion beginnt früher

Insgesamt will Apple in diesem Jahr etwas früher mit der Produktion beginnen, hieß es weiter. Die geplanten zwei OLED-Modelle sollen ab Juli vom Band laufen, damit sie sicher im September erscheinen können – in diesem Jahr war das iPhone X erst im November auf den Markt gekommen. Das LCD-Modell ist hingegen etwas später dran mit einem Produktionsstart im August – es könnte aber ebenfalls im September verfügbar sein.

Drei neue iPhones geplant

Nikkei hatte in der Vergangenheit mit seinen Berichten nicht ganz richtig gelegen – so schrieb der Finanzdienst mehrfach, die Produktion beim iPhone X sei deutlich reduziert worden. Apple meldet später im Rahmen seiner Quartalszahlen hingegen Rekordwerte. Für Herbst plant Apple drei neue iPhones nach aktuellem Stand: Ein "iPhone X 2" als Nachfolger des iPhone X, ein "iPhone X Plus" mit größerem OLED-Bildschirm und das erwähnte LCD-Modell, das auch eine Face-ID-Kamera erhalten dürfte. (bsc)