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Apple dehnt iOS-Entwicklerakademie auf fünf italienische Universitäten aus

Laut Managerin Lisa Jackson sollen im nächsten Jahr 800 Studenten im Programmieren für iPhone und Co. ausgebildet werden. Ein erster Standort ist bereits eröffnet.

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An dieser Uni in Neapel startete Apples neue Entwicklerakademie.

(Bild: Apple)

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Apple hat angekündigt, seine neue iOS-Entwicklerakademie in Italien auf weitere Standorte auszudehnen. Das sagte Lisa Jackson, Vizepräsidentin für die Bereiche Umweltschutz, Politik und soziale Initiativen, laut einem Bericht der italienischen Apple-Website Macitynet bei der Eröffnung der ersten europäischen "iOS Developer Academy" im süditalienischen Neapel auf dem Campus der Hochschule Federico II's San Giovanni. Dabei soll es sich um Kurzprogramme handeln, die Apple "iOS Foundation Program" nennt.

Laut Jackson arbeitet Apple mit mindestens fünf Universitäten in der Region Kampanien zusammen, in der Neapel liegt. Im nächsten Jahr sei geplant, 800 Studenten auszubilden. Sie lernen neben dem Programmieren von Apps für iPhone und iPad innerhalb von drei bis vier Wochen auch einiges über die Gründung eigener Start-ups, um die Software zu vermarkten.

Einen längeren Kurs gibt es in Neapel, dem Hauptstandort der "iOS Developer Academy". Dieser dauert zwei Semester. Der Lehrplan stammt von Apple selbst, zudem wird die Einrichtung samt Hard- und Software von dem Konzern gestellt. Für den ersten Studiengang wurden 200 Studenten zugelassen, die sich aus ganz Europa bewerben konnten. Apple investiert rund 11 Millionen US-Dollar, die ersten 100 Studenten beginnen derzeit. 2017 soll das Programm in Neapel dann auf 400 Lernende ausgedehnt werden.

Laut Apples Angaben haben europäische Entwickler bislang knapp 10 Milliarden Dollar mit Software für iPhone und iPad im App Store umgesetzt. Die sogenannte App Economy sorge inzwischen für über 1,2 Millionen Arbeitsplätze in Europa, schreibt die Universität Neapel in ihrer Mitteilung. Apple versucht zudem offenbar, mit dem Programm ein besseres Image in Europa zu entwickeln. Der Konzern war im Zusammenhang mit einem Steuerstreit mit der EU-Kommission teilweise scharf kritisiert worden.

Neben Europa bietet Apple bald auch in Indien einen neuartigen "Accelerator" für iOS-Entwickler an. Dort soll ab 2017 ein "Design and Development Center" entstehen, das ebenfalls Studenten ausbildet. (bsc)