Apple dementiert Weitergabe von iOS-Geräte-IDs

Das Unternehmen betont, es habe Informationen zu den UDIDs von iOS-Geräten weder an das "FBI noch eine andere Organisation" weitergegeben. Die Herkunft der Liste bleibt mysteriös.

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Am Mittwochabend hat nach der US-Ermittlungsbehörde FBI auch Apple Stellung zu der in Auszügen veröffentlichten Liste mit angeblich mehr als 12 Millionen iOS-Geräte-IDs bezogen. Das FBI habe diese Informationen weder von Apple angefordert, noch habe das Unternehmen diese an "das FBI oder irgendeine andere Organisation" weitergegeben, erklärte Apple in einer Stellungnahme gegenüber Mac & i.

Die Nutzung der Unique Device Identifier (UDID) durch iOS-Apps werde Apple "bald verbieten", betonte das Unternehmen – iOS 6 biete neue Schnittstellen die den Rückgriff auf die UDID ersetzen sollen. Einzelnen Apps, die den Identifier nutzen, hat Apple schon seit Frühjahr 2012 den Zutritt zum App Store verwehrt.

Weiterführende Angaben zu der Herkunft der UDID-Liste oder Ratschläge für betroffene Nutzer gab Apple nicht. Die Hackergruppe AntiSec hatte am Dienstag eine Liste mit 1 Million UDIDs von iPhones, iPads und iPod touches veröffentlicht und behauptet, diese stamme vom Laptop eines FBI-Mitarbeiters und enthalte insgesamt Daten zu über 12 Millionen iOS-Geräte-IDs, teils mit zusätzlichen Angaben wie Telefonnummer und Adresse. (lbe)