Menü

Apple erhält Patent auf elektronische Armbanduhr

Während Analysten noch über die "iWatch" spekulieren hat der iPhone-Hersteller ein Patent für ein am Handgelenk getragenes elektronisches Gerät erhalten – das Display ist dabei wahlweise zu entnehmen.

Lesezeit: 1 Min.
In Pocket speichern
vorlesen Druckansicht Kommentare lesen 170 Beiträge
Von

Apple hält nun ein Patent auf ein "am Handgelenk getragenes elektronisches Gerät", wie aus am Dienstag vom US-Patent- und Markenamt veröffentlichten Unterlagen hervorgeht. Die "elektronische Armbanduhr" könne aus zwei Teilen bestehen, schreibt der Konzern: Einem Gerät mit Touchscreen sowie einem Armband mit zusätzlichen elektronischen Komponenten, die beispielsweise drahtlose Funkverbindungen ermöglichen. Das Display-Gerät mit integriertem Akku lasse sich dann separat verwenden oder in das Armband einsetzen.

Apples im Patent "iTime" genannte Armbanduhr

Das elektronische Gerät könne aber auch fest mit dem Armband verbunden sein, betont Apple – die Halterung umfasst diesem Konzept zufolge ebenfalls eine Reihe von Komponenten wie Sensoren, Funktechnik oder ein GPS-Modul.

Die Uhr nimmt der Patentschrift zufolge mit einem iPhone drahtlos Kontakt auf und kann dann beispielsweise Benachrichtigungen zu Anrufen oder aus Apps darstellen, längst eine gängige Funktion von Smartwatches. Auch könnte das Armband den Nutzer darauf hinweisen, wenn die Verbindung zum Smartphone verloren geht, weil dieses beispielsweise vergessen wurde.

Das Armband könnte einem elektronischen Gerät Platz bieten und dieses um Funktionen erweitern – oder mit einem fest integrierten Display ausgestattet sein

Apple hat das Patent Mitte 2011 eingereicht und offenbar erwogen, ein Armband für den damals aktuellen iPod nano der sechsten Generation anzubieten, das dessen Funktionsumfang erweitert. Ob die im Patent dargelegten Techniken auch für die erwartete "iWatch" zum Einsatz kommen, bleibt offen. Beobachter gehen davon aus, dass Apple im Oktober einen mit Sensoren ausgerüsteten Armband-Computer vorstellt – welche Funktionen dieser letztlich bietet, bleibt nach wie vor unklar. (lbe)