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Apple erhält Patent für Armband mit Sensoren

Die nun geschützte Technik soll es Wearables wie der Apple Watch erlauben, Sensoren auszulagern. Auch Komponenten wie Akku, Kamera und Prozessor können dadurch in einem modularen Armband untergebracht werden, erklärt der Konzern.

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Apple Watch

(Bild: dpa, Andrew Cowie)

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Apple hält nun ein Patent auf ein modulares Armband für am Körper getragene Geräte wie etwa die Apple Watch. Wearables steht oft nur wenig Platz für Komponenten zur Verfügung, erklärt der Hersteller in der Patentschrift – eine Auslagerung von Sensoren und weiteren Bestandteilen in ein Armband könne dieses Problem lösen.

Das Patent deckt speziell ein mehrgliedriges Armband ab, das verschiedene Sensoren in den einzelnen Teilen beherbergt. Als Beispiele führt Apple sowohl die Unterbringung von Sensoren – etwa Beschleunigungsmesser, Thermometer und Blutdruckmessgerät – als auch von Komponenten wie Akku, Kamera, GPS-Modul, Lautsprecher, Antenne und selbst Prozessor an. Die einzelnen Glieder seien jeweils elektrisch und mechanisch verbunden. Auch Ein- und Ausgabegeräte könnten dem Patent zufolge im Armband Platz finden, etwa ein Touch-Sensor oder ein Knopf.

Die Glieder des Armbandes sollen dem Patent zufolge Platz für Sensoren und Komponenten bieten.

Der modulare Aufbau ermögliche außerdem, das Wearable für den Bedarf einzelner Nutzer anzupassen – schließlich sei der Einsatz unterschiedlicher Sensoren möglich. Auch lassen sich mehrere Glieder kombinieren, etwa um die Akkulaufzeit durch den Einsatz zusätzlicher Batterien im Armband zu verlängern. Das Patent zeigt das Armband im Kontext einer Uhr und anderer am Körper getragener Computer.

Die beschriebene Technik könne aber auch bei anderen Geräten wie etwa einem Mobiltelefon oder Tablets zum Einsatz kommen, betont Apple – die einzelnen externen Module könnten beispielsweise ebenso in einer Schnalle oder einem Gurt stecken statt in einem Armband. Ob Apple die Einführung eines Armbands mit zusätzlichen Funktionen konkret plant, bleibt offen. Die Apple Watch besitzt einen versteckten Anschluss, der im Inneren des Armbandverschlusses untergebracht ist, dieser wird von Apple bislang nur zu Diagnosezwecken eingesetzt. Dritt-Entwickler können diesen derzeit nicht nutzen.

Das Patent auf "Modular functional band links for wearable devices" hat das US-Patent- und Markenamt am Dienstag erteilt. Apple hat den Antrag ursprünglich schon Herbst 2014 eingereicht. (lbe)