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Apple erhöht App-Store-Preise in diversen Ländern

Aufgrund veränderter Wechselkurse passt der Konzern die Kosten für Software- und In-App-Käufe in sieben Weltregionen an. Abos werden zum Teil gekündigt.

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App Store auf dem iPhone.

(Bild: Apple)

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Nachdem es bereits im vergangenen Jahr unter anderem Preiserhöhungen in der Eurozone in Apples Software-Laden gegeben hatte, sind nun sieben weitere Länder dran. Wie der Konzern seinen Entwicklern in einer E-Mail mitteilte, werden bis spätestens Ende der Woche die Tarifstufen in Israel, Russland, Kanada, Mexiko, Neuseeland, Singapur und Südafrika angehoben. Das gilt sowohl für Apps als auch für In-App-Verkäufe.

Bestehende App-Store-Abos – etwa für Inhalte oder Services – laufen in Kanada, Neuseeland, Mexiko und Singapur auch nach der Änderung weiter, allerdings werden Nutzer informiert, dass sich die Preise erhöhen, bevor die neue Summe erstmals abgebucht wird. In Russland und Südafrika müssen Kunden Abos dagegen komplett neu abschließen. In Israel werden Abos, die sich automatisch verlängern, derzeit nicht angeboten.

Die Preiserhöhungen fallen teilweise recht saftig aus. So ändert sich in Kanada das sogenannte Tier 1, das Äquivalent zu 99 US-Cent, um 20 Cent auf 1,39 kanadische Dollar. In Kanada und Neuseeland werden auch die sogenannten Alternative Price Tiers eingeführt – zwei vergünstigte Preisstufen, die bislang vor allem für Märkte in der Dritten Welt gedacht waren. Ob diese von Entwicklern genutzt werden, bleibt abzuwarten.

Genaue Details zu den neuen Preisen hat Apple für seine Developer in ein PDF gepackt. Grund für die Änderungen seien Wechselkursschwankungen, so das Unternehmen. Man passe die Preise daher periodisch an. (bsc)