Apple erhöht angeblich iPhone-7-Bestellungen

Berichten aus Asien zufolge stockt Apple seine Geräteproduktion bis Jahresende kräftig auf. Zudem braucht der Konzern mehr NAND-Chips als offenbar gedacht.

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Apple iPhone 7

Fehlende Kopfhöreranschlüsse scheinen Apples iPhone-7-Geschäft bislang wenig zu schaden.

(Bild: dpa, Christoph Dernbach)

Von
  • Ben Schwan

Die Nachfrage beim iPhone 7 und 7 Plus scheint höher als von Apple erwartet – das lässt sich schon daran sehen, dass es einmal mehr zu Ausverkäufen kam und bestimmte Modelle wie das iPhone 7 Plus und Farbtöne wie Diamantschwarz zum Verkaufsstart am Freitag gar nicht erst in den Handel gelangten. Um dem Kundenansturm Herr zu werden, will Apple bei den Bestellungen nachlegen, wie das taiwanische Fachblatt DigiTimes bereits in der vergangenen Woche berichtete.

Demnach sollen bis Ende des Jahres 100 Millionen iPhone-7-Modelle gefertigt werden, was deutlich mehr wäre, als bislang geplant. Früheren Berichten zufolge strebte Apple eine anfängliche – und eher konservative – Produktion im Bereich zwischen 72 und 78 Millionen Stück an.

Der iPhone-Hersteller hatte zuvor angekündigt, erstmals zum Start keine Verkaufszahlen für iPhone 7 und iPhone 7 Plus zu melden. Der Handelskanal bestehe inzwischen aus mehreren hunderttausend Geschäften weltweit und man wisse schon vor der ersten Bestellung, dass das iPhone 7 ausverkauft sein werde. Die Anfangsverkäufe würden durch das Angebot bestimmt, nicht durch die Nachfrage. Aus diesem Grund seien die Verkaufszahlen des ersten Wochenendes kein repräsentativer Wert für Investoren und Kunden.

Mobilfunkanbieter wie T-Mobile USA hatten jedoch bereits mitgeteilt, dass das iPhone 7 wohl ein Hit wird: Bei der Tochter der Deutschen Telekom soll es noch nie derart starke Vorbestellungen für ein Apple-Smartphone gegeben haben.

Neben der verstärkten Produktion von Komplettgeräten fragt Apple wohl auch mehr Flash-Speicher von seinen Zulieferern ab. So soll der Preis von NAND-Modulen seit April monatlich gestiegen sein und sich die Verfügbarkeit im Juni-Quartal reduziert haben, schreibt die DigiTimes in einem weiteren Bericht. Apple verbaut im iPhone 7 beziehungsweise iPhone 7 Plus erstmals auch 256-GByte-Module in der jeweiligen Topversion des Smartphones. (bsc)