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Apple erzwingt IPv6-Kompatibilität bei iOS-Apps

Spätestens ab dem 1. Juni müssen alle für den App Store eingereichte Programme auch einen reinen IPv6-Betrieb erlauben. Das bedingt möglicherweise Umbaumaßnahmen.

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Internetstandard IPv6

(Bild: dpa, Franz-Peter Tschauner)

Apple hat seine Entwickler darauf aufmerksam gemacht, dass eine Unterstützung von IPv6-only-Netzwerken für iOS-Apps ab dem 1. Juni verpflichtend ist. Alle Programme, die ab diesem Datum an das App Store Review Team zur Einstellung in den Softwareladen des Konzerns gehen, müssen auch dann funktionieren, wenn IPv4 nicht mehr zur Verfügung steht. Das betrifft auch Updates bestehender Apps.

Apple hatte den Übergang zu IPv6 für iOS 9 bereits auf der Entwicklerkonferenz WWDC 2015 im vergangenen Sommer angekündigt. Das Unternehmen betont, dass die benötigten Änderungen am Code normalerweise vernachlässigbar sein sollten. Die NSURLSession- und CFNetwork-APIs unterstützten IPv6 bereits standardmäßig.

So leicht muss der Übergang aber nicht allen Entwicklern fallen. Sollten sie IPv4-spezifische APIs oder hardgecodete IPv4-Adressen in ihren Apps verwenden, müssen sie ran an ihre Software. Apple selbst hat dazu eine Dokumentation veröffentlicht, zudem kann man sich eine Session von der WWDC 2015 als Video ansehen, die eine ganze Reihe von Tipps enthält. (bsc)