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Apple fährt iPhone-Produktion angeblich weiter zurück

Noch vor der Umsatzwarnung musste der Konzern einem Bericht zufolge die Fertigungsaufträge für iPhone XR und XS erneut nach unten korrigieren.

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iPhone XR

Die rückläufige iPhone-Nachfrage in China setzt Apple unter Druck.

(Bild: dpa, Robert Günther)

Apple hat die Produktionsaufträge für neue iPhones im laufenden Quartal angeblich um rund 10 Prozent reduziert: Der Konzern habe Auftragsfertiger noch Ende Dezember über den Schritt informiert, wie die japanische Wirtschaftszeitung Nikkei unter Berufung auf informierte Personen berichtet; es sei die zweite Korrektur der Fertigungsaufträge bei den neuen Modellen iPhone XR, XS und XS Max innerhalb von zwei Monaten.

Apple räumt ein: iPhone-Nachfrage in China geringer als erwartet

Nach Nikkei-Informationen will Apple in den ersten drei Monaten des Jahres 2019 nun rund 40 Millionen bis 43 Millionen Stück der neuen iPhone-Modelle bauen lassen statt wie ursprünglich geplant rund 47 Millionen bis 48 Millionen. Die Auftragskorrektur falle je nach Zulieferer unterschiedlich aus, je nachdem welche Modelle dort gefertigt werden, heißt es.

Die iPhone-Produktion wurde dem Bericht zufolge noch vor der Umsatzwarnung angepasst, mit der Apple Anfang Januar an die Öffentlichkeit trat: Der Konzern gab bekannt, im zurückliegenden Weihnachtsgeschäft einen voraussichtlich um rund fünf Milliarden bis neun Milliarden Dollar geringeren Umsatz zu erzielen – aufgrund einer geringer als erwarteten iPhone-Nachfrage, "hauptsächlich in Großchina", wie Apple-Chef Tim Cook bekanntgab. Man habe die wirtschaftliche Abschwächung dieses Marktes unterschätzt.

Alle Jahre wieder: Berichte über iPhone-Produktionsanpassung

Die japanische Wirtschaftszeitung hatte schon im November gewarnt, die Nachfrage des neuen iPhone XR sei geringer als von Apple erwartet – die vorbereiteten Produktionsstraßen könnten nicht ausgelastet werden. Nikkei berichtete auch im vorigen Januar über eine Korrektur der Produktionsaufträge beim iPhone X, Apple schrieb dennoch Rekordzahlen. Sollte sich die Lage in China stabilisieren, könnte dies dem Konzern auch im laufenden Quartal trotz rückläufiger Verkäufe gelingen: Die teuren iPhone-Modelle XS und XS Max gleichen nach Einschätzung eines Analysten den Rückgang bei den Verkäufen aus.

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(lbe)