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Apple führt Microsoft-Office-Abo als iPad-Zubehör

Beim Kauf eines iPads schlägt der Apple Store auch den Kauf von Office 365 vor – prominent zwischen dem hauseigenen Zubehör platziert. Apple zielt mit dem neuen iPad besonders auf Windows-Nutzer ab.

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Office auf dem iPad

(Bild: dpa, Ole Spata/Archiv)

Apple unterbreitet nun allen iPad-Pro-Käufern den Abschluss eines Abonnements für Microsofts Office-Suite. Zwischen hauseigenem Zubehör wie dem Apple Pencil und der externen Tastatur ist auch Office 365 zu finden, die Personal- wie Home-Ausführung des Microsoft-Abonnements lässt sich der Bestellung mit einem Klick hinzufügen.

Office zählt für Apple längst zu den Vorzeige-Apps für das iPad, bei der Einführung des großen iPad Pro holte der Konzern den einstigen Rivalen auf die Bühne: Microsoft zeigte dort auch iOS-9-Anpassungen in Word, Excel sowie PowerPoint.

Während Nutzer des 12,9-Zoll-iPad-Pro die kostenlose Basisversion des Office-Paketes nicht verwenden dürfen, müsste das neue iPad Pro mit dem 9,7"-Display von dieser Beschränkung ausgenommen bleiben. Apple bietet das Office-Abonnement inzwischen für alle iPads – sowie auch Macs – als Accessoire beim Einkauf an. Microsofts Programm-Paket ist allerdings nicht das einzige Zubehör eines Fremdanbieters, auch Logitechs externe Tastatur für den neuen Smart Connector der iPad-Pro-Reihe wird dort angeboten, taucht allerdings nur beim kompatiblen 12,9" iPad Pro als Vorschlag auf.

Die hauseigene Office-Alternative iWork ist bei neuen iOS-Geräten längst gratis beigepackt – und auf Modellen mit mindestens 32 GByte Speicherplatz auch vorinstalliert.

Mit dem neuen iPad Pro wolle man insbesondere Windows-Nutzer ansprechen, erklärte Apples Marketing-Chef Phil Schiller bei der Präsentation des Gerätes am vergangenen Montag. Schon jetzt komme ein Großteil der iPad-Neukäufer von einem Windows-Notebook oder Desktop-PC. Dass heute noch über 600 Millionen PCs im Einsatz sind, die schon über fünf Jahre auf dem Buckel haben, sei "wirklich traurig", so Schiller.

Die Absatzzahlen der iPad-Sparte sind seit mehreren Quartalen rückläufig. Im vergangenen Weihnachtsgeschäft hat der Konzern 16,1 Millionen iPads verkauft – um 25 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. (lbe)