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Apple kürzt Investitionskosten

Für das laufende Geschäftsjahr hat Apple die voraussichtlichen Investitionskosten um eine Milliarde Dollar nach unten korrigiert. Die Produktpläne würden aber nicht geändert, betont der Konzern.

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(Bild: dpa, Adrian Bradshaw/Archiv)

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Apple beziffert für das Geschäftsjahr 2015 nun Investitionskosten in Höhe von 12 Milliarden Dollar. Dies ist eine Milliarde Dollar weniger als der Konzern bislang angesetzt hatte, wie aus dem aktuellen Quartalsbericht an die US-Börsenaufsicht SEC hervorgeht. Diese "Capital Expenditures" (Capex) sind unter anderem für Produktionsmaschinen, Datencenter, die Retail-Stores sowie Unternehmens-Immobilien gedacht.

Die Kürzung der Investitionskosten gehe auf eine höhere Effizienz bei den Ausgaben für Produktionswerkzeuge und Einrichtungen zurück, erklärte eine Sprecherin des Konzerns gegenüber dem Wall Street Journal. "Es gibt keine Änderung unserer Produktpläne."

Für das laufende Quartal bleiben in Apples Capex-Budget damit noch über 4 Milliarden Dollar. Dies liegt deutlich höher als im vergleichbaren Quartal der Vorjahre und sei "ziemlich beeindruckend" für ein "S-Jahr", betont der Analyst Horace Dediu. Schließlich stellt Apple voraussichtlich kein komplett überarbeitetes iPhone vor, für das der Produktionsprozess umfassend angepasst werden muss, sondern eine Neuauflage von iPhone 6 und iPhone 6 Plus.

Im Unterschied zu den Investitionskosten hat Apple die Ausgaben für Forschung & Entwicklung im laufenden Jahr deutlich gesteigert, sie haben in den zurückliegenden drei Monaten erstmals die 2-Milliarden-Dollar-Marke überschritten. (lbe)