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Apple nimmt vernetzte Sonos-Lautsprecher ins Programm auf

Der iPhone-Hersteller vertreibt die Netzwerk-Boxen von Sonos erstmals im eigenen Handelskanal. Berichten zufolge arbeitet Apple an einem hauseigenen WLAN-Lautsprecher.

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(Bild: Sonos)

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Apple verkauft nun das Multiraum-Musiksystem von Sonos. Die Netzwerk-Boxen Play:1 und Play:5 sind ab sofort sowohl über den US-Online-Store als auch in Kürze über die Ladengeschäfte des iPhone-Konzerns erhältlich. In den kommenden Wochen sollen sie zudem in den “meisten Märkten” außerhalb der USA verfügbar sein, wie Sonos mitteilte. Seit Anfang des Jahres unterstützt das Sonos-Lautsprechersystem den Streaming-Dienst Apple Music.

Im Unterschied zu anderen Audio-Herstellern hat Sonos bislang keine AirPlay-Lautsprecher eingeführt. iPhone, iPad oder iTunes können über Apples Streaming-Technik nicht direkt Musik auf den Boxen wiedergeben – die AirPlay-Anbindung von Sonos-Lautsprechern erfordert zusätzliche Apple-Hardware wie eine AirPort-Express-Station. Sonos setzt auf eine eigene WLAN-basierte Vernetzung, die Steuerung erfolgt über die Sonos-App, die für verschiedene Plattformen erhältlich ist.

Apples AirPlay-Technik ermöglicht zwar ebenso wie Sonos die Audiowiedergabe auf kompatiblen WLAN-Lautsprechern – allerdings lässt sich von iPhone oder iPad aus stets nur ein Gerät direkt ansteuern. Über iTunes auf einem Mac oder Windows-PC ist es möglich, mehrere in der Wohnung oder im Haus verteilte Lautsprecher auszuwählen. Im Unterschied zu Sonos sind Nutzer mit AirPlay allerdings nicht in der Lage, unterschiedliche Musik parallel in verschiedenen Räumen abzuspielen.

Berichten zufolge testet Apple einen eigenen WLAN-Lautsprecher mit Siri-Integration. Ob der Konzern auch die Einführung eines Multiraum-Systems plant, bleibt offen. Angeblich arbeitete Beats vor der Übernahme durch Apple an einem Sonos-Konkurrenten: Geplant war, neben WLAN auch auf Bluetooth und NFC zu setzen, um den nahtlosen Wiedergabestart sowie die Übergabe zu ermöglichen, wenn der Nutzer einen Raum betritt oder diesen wechselt. Das Projekt sei aufgrund “zahlreicher Probleme” aber eingestellt worden, heißt es. (lbe)