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Apple nutzt deutsches Autofachwissen für "iCar"-Projekt

Angeblich beschäftigt Apple ein Team in der deutschen Hauptstadt, dessen Mitglieder zuvor in der hiesigen Autoindustrie beschäftigt waren. Zudem gibt es neue Details zum Geschäftsmodell.

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Noch ist die iPhone-Integration CarPlay Apples einziges offizielles Autoprojekt.

(Bild: dpa, Sandro Campardo)

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Apple zapft laut einem Zeitungsbericht Fachwissen aus der deutschen Autobranche für sein Fahrzeugprojekt an. Eine Gruppe aus 15 bis 20 Experten solle sich in Berlin Gedanken über das Auto der Zukunft machen, meldet die Frankfurter Allgemeine Zeitung am Montag.

Es handele sich um relativ junge Leute mit einer "progressiven Denke", die in ihren alten Autokonzernen nicht weitergekommen seien. Neben Ingenieuren seien auch Fachleute für Software oder Vertrieb darunter. Eine der Fragen an das Team sei, mit wem Apple in Deutschland kooperieren könne. Apple kommentierte den Bericht am Montag nicht.

Die Spekulationen, Apple wolle ein eigenes Auto bauen, sind in den vergangenen Monaten immer konkreter geworden. Laut Medienberichten arbeitet ein Team aus mehreren hundert Leuten an einem Elektrofahrzeug. Nach Informationen des "Wall Street Journal" soll es zum Jahr 2020 fertig sein.

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung meldet auch, dass das Apple-Auto beim Auftragsfertiger Magna in Österreich gebaut werden solle. Darüber war bereits spekuliert worden – allerdings gibt es in der Branche auch grundsätzlich wenig Adressen, die dafür in Frage kämen.

Dem FAZ-Bericht zufolge soll das Fahrzeug im Carsharing eingesetzt werden, bei dem die Autos kurzfristig gemietet werden. In Deutschland betreiben unter anderem BMW mit DriveNow und Daimler mit Car2Go bereits solche Dienste. (mit Material von dpa) / (bsc)