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Apple nimmt Moderatorin Oprah Winfrey unter Vertrag

Die bekannte US-Talkerin soll künftig auf allen Kanälen des iPhone-Produzenten zu sehen sein. Es startet eine "Content-Partnerschaft".

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Apple schließt mehrjährigen Vertrag mit Moderatorin Oprah

(Bild: "Oprah Winfrey in Denmark" / Bill Ebbesen / cc-by-3.0)

Apple baut seine Bemühungen im Videosegment aus. Wie das Unternehmen zum Wochenende mitteilte, wird es eine große Zusammenarbeit mit der bekannten amerikanischen Moderatorin Oprah Winfrey starten. Es handele sich um eine "einzigartige, mehrjährige Content-Partnerschaft", schreibt der Konzern. Winfrey sei eine "renommierte Produzentin, Schauspielerin, Talkshow-Moderatorin und Philanthropin". Sie bleibt Chefin ihrer eigenen Inhaltefirma Oprah Winfrey Network (OWN).

Winfrey und Apple würden zusammen nun "Originalprogramme" schaffen, die die "unvergleichliche Fähigkeit" der Moderatorin nutzten, mit einem weltweiten Publikum in Verbindung zu treten. Die Projekte sollen Teil des "Lineup von Originalinhalten von Apple" werden, hieß es weiter. Finanzielle Details wurden zunächst nicht bekannt; auch ist unklar, wie exklusiv der Deal tatsächlich ist.

Apple versucht in den vergangenen Jahren, diverse Inhaltepartnerschaften zu schließen. So wurden verschiedene bekannte Hollywood-Produzenten verpflichtet, die mittlerweile Serien und Filme auch mit bekannten Namen herstellen. Die ersten großen TV-Shows von Apple sind aber wohl nicht vor 2019 fertig. Insgesamt will Apple angeblich über eine Milliarde US-Dollar in die Hand nehmen – Konkurrenten wie Netflix geben allerdings mehr aus.

Der iPhone-Konzern will dabei besonders auf familienfreundliche Inhalte setzen, was bei den Inhaltemachern nicht immer gut ankommt. So soll der Konzern den Showrunner einer Steven-Spielberg-Serie im Februar verloren haben, weil es "kreative Differenzen" mit Apple gab. Angeblich soll die Neuauflage von "Amazing Stories" dem Konzern zu düster gewesen sein. Weitere Projekte gibt es unter anderem mit Reese Witherspoon und Jennifer Aniston. Apple finanziert und kauft aber auch Filme, so zuletzt ein geplantes animiertes Drama eines britischen Studios, das mit einem Film über ein afghanisches Mädchen bekanntwurde. (bsc)