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Apple sieht sich als US-Jobmotor

Durch "App-Economy", Zulieferer und eigene Mitarbeiter habe man inzwischen 2,4 Millionen Arbeitsplätze in den USA geschaffen, so der iPhone-Konzern.

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Apple beschäftigt selbst 90.000 Mitarbeiter in den USA – viele davon im Einzelhandel.

(Bild: Apple)

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Apple stellt Bemühungen um US-Arbeitsplätze ins Rampenlicht: Die Zahl der Jobs in den Vereinigten Staaten, die auf den Konzern zurückgehe, habe sich in den vergangenen acht Jahren vervierfacht, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens. Man sei nun "verantwortlich für Schaffung und Unterstützung von 2,4 Millionen Arbeitsplätzen verteilt auf 50 US-Bundesstaaten".

Ein Großteil der US-Jobs – 1,9 Millionen – liege im Bereich der "boomenden App-Economy", führt Apple aus. Hier sei in den vergangenen gut zwei Jahren ein Zuwachs von 325.000 Arbeitsplätzen zu verzeichnen, mehrere US-Bundesstaaten würden zweistellige Wachstumsraten bei Jobs in dieser Branche verzeichnen. Apple rechnet außerdem 9000 amerikanische Zulieferer mit ein, bei denen es 450.000 Jobs gibt. Das Auftragsvolumen habe im Jahr 2018 bei 60 Milliarden US-Dollar gelegen. In den USA beschäftigt Apple zudem 90.000 Mitarbeiter direkt, ein guter Teil darunter wohl im Einzelhandel.

Der Konzern betonte zugleich, man liege im Plan bis zum Jahr 2023 rund 350 Milliarden Dollar zur US-Wirtschaft beizusteuern. Die massiven Investitionen in den Heimatmarkt hatte Apple bereits Anfang 2018 angekündigt, nach einer Steuerreform durch die Regierung Trump: Man wolle Auslandsgewinne in die USA zurückführen und dafür allein 38 Milliarden Dollar Steuern zahlen, hieß es damals. Dies ermöglicht Apple, den Barbestand flexibler einzusetzen, über 100 Milliarden Dollar will der Konzern langfristig "auf Null" reduzieren.

Im Dezember kündigte das Unternehmen zudem an, ein neues Firmengelände in Austin, Texas errichten zu wollen und bis 2023 weitere 20.000 Arbeitsplätze selbst zu schaffen – auch hier liege man im Plan, so Apple in der Mitteilung.

Der Hinweis auf die eigenen Beiträge zum US-Arbeitsmarkt folgt nur wenige Tage, nachdem die Regierung Trump einen vorläufigen Aufschub für die Strafzölle auf bestimmte Elektronikartikel beschlossen hat – so bleibt auch das iPhone zum im September erwarteten Verkaufsstart vorerst verschont. (lbe)