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Apple soll mit HP Enterprise-Version von Siri geplant haben

Einem Medienbericht zufolge gab es vor der Allianz von Apple mit IBM auch Diskussionen mit Hewlett-Packard-Vertretern, um die iOS-Sprachassistentin für geschäftliche Zwecke nutzbar zu machen.

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Apples neuer Partner im Unternehmensgeschäft heißt bekanntlich IBM. Doch offenbar hat das Management in Cupertino auch mit dem IBM-Konkurrenten Hewlett-Packard über eine Zusammenarbeit bei Geschäftskunden gesprochen. Das berichtet der amerikanische IT-Fachdienst The Information unter Berufung auf informierte Kreise.

Demnach sollen Apple und HP über eine Art "Enterprise-Siri" diskutiert haben – eine Erweiterung der iOS-Sprachassistentin auf iPhone und iPad für das Firmengeschäft. Damit wäre es dann möglich gewesen, Unternehmensdaten wie geschäftliche Kennzahlen oder Lagerbestände mobil per Sprache abzufragen. Angeblich war ein ganzes gemeinsames Suchprodukt geplant.

Siri unter iOS 7.

(Bild: Apple)

Laut The Information soll HP aber nicht nur mit Apple, sondern auch mit Google gesprochen haben. Hier sei es wiederum um eine Enterprise-Variante des Siri-Konkurrenten Now gegangen. Googles Suchmaschine könne bislang noch nicht in Enterprise-Datenbanken und Unternehmensanwendungen stöbern, wozu es aber bereits interne Pläne gegeben haben soll.

Es ist eher zweifelhaft, dass Apple nach Abschluss seines Deals mit IBM noch ein Interesse an einer Zusammenarbeit mit HP, einem direkten Konkurrenten des IT-Giganten aus Armonk, hat. Zusammen mit IBM will Apple insbesondere mit Mobilgeräten weiter in die Fortune 500 vordringen und 100 verschiedene Industrie-spezifische Apps entwickeln lassen, etwa für den Bank-, Retail- und Transportsektor. (bsc)