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Apple startet automatisierten App-Reklame-Verkauf in 100 Ländern

Über das sogenannte Programmatic Advertising will der iPhone-Hersteller sein Werbegeschäft ankurbeln. Dazu arbeitet er mit diversen Werbetechnikfirmen sowie Reklameplattformen zusammen.

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Apples App-Reklame läuft unter anderem auf dem iPad.

(Bild: Apple)

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Apple hat seine in der vergangenen Woche bekanntgewordene Unterstützung für Programmatic Advertising gestartet. Laut der offiziellen Website für den hauseigenen App-Reklamedienst iAd können Werbetreibende in rund 100 Ländern künftig Reklame in iOS-Anwendungen über sogenannte Demand-Side-Platforms (DSPs) sowie mehrere Technikdienstleister für Online-Werbung buchen.

Zu den Partnern gehören unter anderem MediaMath, Rubicon Project, GET IT Movile, Acordant Media, AdRoll, Trade Desk und Adelphic. Die Firmen ermöglichen es Mediaagenturen und Werbetreibenden, iAd-Reklameplätze automatisiert zu buchen und Gebote für passende Zielgruppen abzugeben. Dazu wurde eine neue API für Apples Reklameeinkaufsplattform iAd Workbench aufgesetzt.

Über diese können Werbetreibende ihre Kampagnen direkt einstellen und aktualisieren, Analysedaten abholen sowie mitbieten. Der Service gilt für rund 250.000 Apps, die iAd nutzen, später dürfte auch iTunes Radio hinzukommen.

Den Werbekunden verspricht Apple reichhaltige Targeting-Möglichkeiten. Immerhin gibt es für Nutzer ein relativ simples Opt-Out. So lässt sich mit wenigen Schritten ein Interessenstracking auf iOS-Geräten unterbinden sowie ein Anzeigen-Identifier zurücksetzen, um von Werbetreibenden nicht wiedererkannt werden zu können – wenn man weiß, wo sich das Menü versteckt. (bsc)