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Apple steigert Forschungsausgaben deutlich

Die Gesamtsumme, die der Konzern nun in Research & Development steckt, lag im vergangenen Quartal bei 2,5 Milliarden US-Dollar – mehr als je zuvor.

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Apple-Chef Tim Cook greift für neue Innovationen tief in die Tasche.

(Bild: dpa, Tobias Hase)

Apple sucht augenscheinlich nach neuen, gewinnbringenden Geschäftsfeldern: Wie aus dem jüngsten Quartalsbericht an die US-Börsenaufsicht SEC hervorgeht, den der Konzern in dieser Woche einreichte, investierte das Unternehmen noch nie so viel in Forschung und Entwicklung. Im Vergleich zum Vorjahresquartal stiegen die Ausgaben um 600 Millionen US-Dollar auf nun 2,51 Milliarden. Auf den Gesamtumsatz gerechnet entspricht dies fünf Prozent.

Üblicherweise investiert Apple nur drei Prozent seines Umsatzes in den Bereich Research & Development. Der Wert sei gestiegen, weil man in neue Angestellte wie auch "damit verbundene Kosten" inklusive Materialkosten investiert habe. Einer der Gründe dürfte die Arbeit am Fahrzeugprojekt "iCar" sein – hier hatte Apple unter anderem wichtige Mitarbeiter des E-Auto-Start-ups Tesla angeworben.

Insgesamt scheint Apple bei der Schaffung neuer Jobs aber auf die Bremse zu treten. Dies berichtet zumindest das IT-Blog VentureBeat. Demnach soll der Konzern allen seinen freien Recruitern sowie einem Teil der angestellten Personaler gekündigt haben. Zudem sollen geringere Boni für Neuanwerbungen gezahlt werden.

Apple hatte in seinen jüngsten Quartalszahlen erstmals seit über einem Jahrzehnt einen Umsatz- und Gewinnrückgang verkünden müssen. Insbesondere das Geschäft mit dem iPhone lahmt. (bsc)